Inflation: Rivian erhöht Preise für E-Pick-up um 17 Prozent

Rivians Elektro-Pick-ups werden erheblich teurer. Ursprünglich sollten sogar Vorbesteller 17 bis 20 Prozent mehr bezahlen.

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Rivian R1T
Rivian R1T (Bild: Rivian)

Die Vorbesteller des Rivian Pick-ups mit Elektroantrieb hätten beinahe eine 17- bis 20-prozentige Preiserhöhung hinnehmen müssen. Doch das Unternehmen steuerte um und teilte nun mit, für Vorbesteller würden die bisherigen Preise gehalten. Die Preiserhöhung gelte erst für diejenigen, die nach dem 1. März 2022 einen R1T oder R1S vorbestellten.

"Als wir daran arbeiteten, die Preise zu aktualisieren, um die Kostensteigerungen widerzuspiegeln, haben wir fälschlicherweise entschieden, diese Änderungen auf alle zukünftigen Lieferungen anzuwenden, einschließlich bereits bestehender konfigurierter Vorbestellungen. [...] Das war falsch, und wir haben Ihr Vertrauen in Rivian gebrochen,", teilte Rivian-Chef Robert Scaringe mit und entschuldigte sich.

Die Preiserhöhungen seien aufgrund des Inflationsdrucks, steigender Komponentenkosten sowie Engpässen und Verzögerungen in der Lieferkette notwendig, teilte das Unternehmen dem Blog Electrek mit. Ohne die Preiserhöhung sind die Margen des Startups offenbar gefährdet. Rivian will zudem an die Börse gehen und steht deshalb im Rampenlicht.

Der Pick-up kostete ab 67.500 US-Dollar, das SUV ab 70.000 US-Dollar. Dafür gab es einen Akku mit einer Reichweite von 500 km und Allradantrieb. Die Preise wurden nun auf 79.500 US-Dollar für den R1T und 84.500 US-Dollar für den R1S geändert. Beim SUV sind das 20 Prozent mehr, beim Pick-up 17 Prozent.

Kunden, denen das zu viel ist, bietet Rivian an, auf eine schwächer motorisierte Version und einen kleineren Akku umzusteigen, der 400 km weit reichen soll. So verringere sich der Preis um 12.000 US-Dollar. Der Haken: Diese Modelle sollen erst 2024 auf den Markt kommen.

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