Künstliche Intelligenz: Trump beschimpft Gegner von KI-Rechenzentren
US-Präsident Donald Trump attackiert die Gegner riesiger Rechenzentren. Gemeinden in den gesamten USA seien aus einem einzigen Grund gegen Rechenzentren: Sie wollten "rückständig und arm" sein, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social(öffnet im neuen Fenster).
Er ergänzte als Hinweis auf Konkurrent China im geopolitischen KI-Wettrennen: "China könnte über diese Bewegung gegen Rechenzentren nicht glücklicher sein." Die verbalen Angriffe erfolgten zwei Monate vor den wichtigen Gouverneurswahlen in vielen US-Bundesstaaten sowie Zwischenwahlen im Parlament.
Seit einiger Zeit macht sich immer mehr Kritik innerhalb der USA am Bau der riesigen Rechenzentren breit, die Internetunternehmen für den Ausbau von künstlicher Intelligenz errichten. In einigen US-Bundesstaaten wächst der Widerstand. Befürchtet werden unter anderem Umweltauswirkungen sowie ein hoher Strom- und Wasserverbrauch.
Widerstand gegen Rechenzentren wächst in den USA
Trump versucht, mit dem Argument wirtschaftlichen Wachstums in den Regionen gegenzusteuern. In seiner Mitteilung schrieb er von deutlich niedrigeren Steuern und zahlreichen Arbeitsplätzen, die Rechenzentren mit sich bringen würden.
Das Thema Rechenzentren könnte auch eine zunehmend wichtige Rolle im Wahlkampf zu den Kongresswahlen am 3. November 2026 spielen. Dort will die Partei Trumps, die Republikaner, ihre hauchdünnen Mehrheiten verteidigen. Und in vielen US-Bundesstaaten wird über die nächste Besetzung des höchsten politischen Amts abgestimmt, den Gouverneurs-Posten.
Vor allem große Cloud-Unternehmen wie Amazon, Google, Microsoft und Meta stecken gerade hunderte Milliarden US-Dollar in den Ausbau von KI-Rechenzentren, ebenso der Chipkonzern Nvidia.
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