Künstliche Intelligenz: Sam Altman erklärt Singularität für erreicht
Sam Altman, CEO von OpenAI geht davon aus, dass künstliche Intelligenz (KI) die sogenannte Singularität (g+) erreicht hat. Ab diesem Punkt entwickelt sich KI schneller als menschliche Intelligenz und ist für Menschen kaum noch vorherseh- oder kontrollierbar.
Im Podcast Relentless(öffnet im neuen Fenster) führte Altman aus, dass die Singularität vor einem Jahrzehnt noch unerreichbar erschienen und ein Thema gewesen sei, über das er und seine Kollegen sich häufig beim Mittagessen unterhalten hätten. "Jetzt befinden wir uns tatsächlich in jenem Moment", erklärte Altman und ergänzt seine Überzeugung: "Es wird unglaublich, enorm positiv und großartig für die Welt sein."
Der OpenAI-CEO prognostizierte im Jahr 2025, dass KI bis zum Jahr 2030 die menschliche Intelligenz in allen Bereichen übertreffen werde. Dabei äußerte er die Ansicht, dass die Technologie langfristig 30 bis 40 Prozent der Aufgaben von Menschen am Arbeitsplatz übernehmen könnte.
Altman kritisiert andere KI-Unternehmen
Altman kritisierte im weiteren Verlauf des Gesprächs andere Vertreter der KI-Branche und deren wiederholte Warnungen vor künstlicher Intelligenz. Ohne dabei Namen zu nennen, sagte er: "Ich halte auch einige der alternativen Zukunftsszenarien, die von anderen Unternehmen entworfen werden, für geradezu beängstigend" und "Ich werde dafür sorgen, dass diesen Vorstellungen etwas entgegengesetzt wird und sie nicht Realität werden."
Demis Hassabis, CEO von Google Deepmind, erklärte im Juni 2026(öffnet im neuen Fenster), dass er die Menschheit "an den Ausläufern der Singularität" stehen sehe. Er prognostizierte, dass KI eine hundertmal stärkere transformative Wirkung entfalten könnte als die industrielle Revolution.
Nvidia-CEO Jensen Huang vertritt hingegen die Meinung, dass Diskussionen über die Singularität und eine sich ihrer selbst bewussten KI rein spekulativ seien, und bezeichnete diese als frei erfunden(öffnet im neuen Fenster).
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