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Künstliche Intelligenz: Sam Altman bespricht Regierungsbeteiligung an OpenAI

OpenAI-CEO Sam Altman zeigt sich auch offen für einen Staatsfonds, an dem sich die US-amerikanische Öffentlichkeit beteiligen könnte.
/ Mike Faust
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OpenAI-CEO Sam Altman nach dem Gespräch mit US-Senator Bernie Sanders am 4. Juni 2026 (Bild: Anadolu via Reuters Connect)
OpenAI-CEO Sam Altman nach dem Gespräch mit US-Senator Bernie Sanders am 4. Juni 2026 Bild: Anadolu via Reuters Connect

Die US-Regierung führt Gespräche mit OpenAI-Chef Sam Altman über eine staatliche Beteiligung an dem KI-Unternehmen. Wie CNBC berichtet(öffnet im neuen Fenster), schlug Altman vor, Firmenanteile von OpenAI an einen staatlichen Wohlstandsfonds abzugeben. Dieser Fonds solle in langfristige Vermögenswerte investieren und es allen US-Bürgern ermöglichen, am wirtschaftlichen Erfolg von KI-Technologien teilzuhaben.

Altman hatte die Idee bereits vor mehr als einem Jahr der US-Regierung unter Donald Trump vorgestellt und seitdem unregelmäßig weitere Gespräche dazu geführt. US-Präsident Trump bestätigte die Gespräche und erklärte, dass die US-amerikanische Öffentlichkeit durch solche Konzepte zum Partner der KI-Unternehmen werden könne.

Trump unterzeichnete bereits im Februar 2025 eine Durchführungsverordnung, die die Gründung eines Staatsfonds vorsieht. Die US-Regierung erwarb zudem bereits Anteile an Intel und IBM. OpenAI wird von privaten Investoren mit über 850 Milliarden US-Dollar bewertet und bereitet sich auf einen Börsengang vor.

Eigenkapital in Wohlstandsfonds überführen

Sam Altman soll sich auch mit dem US-Senator Bernie Sanders getroffen haben, heißt es weiter. Dieser soll vorgeschlagen haben, per Gesetz 50 Prozent des Eigenkapitals führender KI-Unternehmen in einen öffentlichen Wohlstandsfonds zu überführen.

Derartige Fonds könnten dabei helfen, die Gewinne der KI-Unternehmen auf eine breite Bevölkerungsgruppe zu verteilen und die Ängste vor den sozialen Folgen der Technologie zu mildern. Eine Beteiligung der Regierung würde diese aber auch der Volatilität des KI-Marktes aussetzen, der immer noch durch extrem hohe Unternehmensbewertungen und ausbleibende Renditen geprägt ist.

Neben den Gesprächen erließ die US-Regierung auch neue politische Vorgaben. So sollen KI-Unternehmen der Regierung freiwillig 30 Tage vor der Einführung neuer KI-Modelle Zugriff auf diese gewähren. Trump wies US-Regierungsbehörden zudem an, die Einführung fortschrittlicher KI-Modelle zu beschleunigen.


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