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Künstliche Intelligenz: OpenAI veröffentlicht neues KI-Modell GPT-6 Astra

OpenAI führt GPT-6 Astra ein. Das Modell soll komplexe Aufgaben in Softwareentwicklung und Forschung schneller und günstiger erledigen.
/ Nils Matthiesen
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OpenAI bringt neues Modell Astra. (Bild: OpenAI / Screenshot Golem)
OpenAI bringt neues Modell Astra. Bild: OpenAI / Screenshot Golem

OpenAI hat das neue KI-Modell GPT-6 Astra angekündigt(öffnet im neuen Fenster). Das System richtet sich an komplexe Arbeitsabläufe, Softwareentwicklung und wissenschaftliche Forschung. Laut Angaben des Herstellers erreicht Astra erhebliche Fortschritte bei der Steuerung von Computern und Browsern, beim Schreiben von Code sowie bei professionellen Aufgaben der Wissensarbeit.

Die Verteilung des Modells erfolgt schrittweise. Zunächst erhalten ausgewählte Organisationen Zugriff auf das System. In den kommenden Tagen folgt die Bereitstellung für Abonnenten von ChatGPT Plus, Pro, Business und Enterprise. Zudem integriert OpenAI das Modell in sein API und macht es über Amazon Web Services verfügbar.

Steigerung der Effizienz und geringere Kosten

Bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit und den Betriebskosten nennt OpenAI deutliche Verringerungen. In einer Testsimulation auf Basis von OSWorld 2.0 verarbeitete Astra Aufgaben mit rund 47 Prozent weniger Zeitaufwand als das Vorgängermodell GPT-5.6 Sol. Bei Arbeitsabläufen im Rahmen von DeepSWE v1.1 fielen die geschätzten API-Kosten pro Aufgabe um etwa 57 Prozent niedriger aus.

Auch in Fachtests erzielt das Modell hohe Werte. Beim Mathematik-Benchmark Frontiermath Tier 4 erreichte Astra ein Ergebnis von 97,6 Prozent. Das Modell unterstützt Entwickler laut eigenen Angaben bei langfristigen Softwareprojekten über mehrere Kontextfenster hinweg. Darüber hinaus generiert die Software automatisiert Dokumente, Tabellen, Präsentationen und Webseiten für den professionellen Einsatz.

Einstufung im Sicherheitsbereich und verlässliche Ausführung

Im Cyberbereich ordnet OpenAI das Modell im eigenen Preparedness Framework in die Risikostufe Critical ein. Für spezialisierte Sicherheitsexperten bietet das Unternehmen daher über das Programm Daybreak(öffnet im neuen Fenster) einen erweiterten Zugang zu den Cyberfunktionen des Modells.

Auch bei der Delegation von Aufgaben erhöhte OpenAI nach eigenen Angaben die Zuverlässigkeit. Das Modell befolgt Vorgaben präziser, erkennt Nutzerabsichten besser und fordert bei folgenreichen Entscheidungen gezielt zusätzliche Eingaben an. Neben den Benchmarks steht in der Praxis die Zuverlässigkeit im regulären Arbeitsalltag im Mittelpunkt der Bewertung.

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