Künstliche Intelligenz: OpenAI erreicht Jahresumsatz von 2 Milliarden US-Dollar
Das 2015 gegründete Unternehmen OpenAI hat nach Berechnungen der Financial Times(öffnet im neuen Fenster) einen Jahresumsatz von 2 Milliarden US-Dollar erreicht. Die Zahl soll weniger über ein konkretes Geschäftsjahr informieren, sondern die Bedeutung der Firma hinter ChatGPT und Dall-E vermitteln.
Konkret hat die Financial Times von Insidern erfahren, welchen Umsatz OpenAI im Dezember 2023 gemacht hat, und diese Summe auf ein Jahr hochgerechnet.
Die Zeitung weist darauf hin, dass es nicht allzu viele Firmen gebe, von denen eine Milliarde US-Dollar an Jahresumsatz innerhalb der ersten zehn Jahre nach Gründung erreicht werde – darunter seien Google und Meta.
Bis 2025 soll der Umsatz den Informanten zufolge mehr als verdoppelt werden können. Trotzdem soll das Ganze bis auf Weiteres wegen der enorm hohen Entwicklungs- und Betriebskosten ein Verlustgeschäft bleiben.
Das von Sam Altman geführte Unternehmen verdient sein Geld vor allem mit Geschäftskunden, die normalerweise im Falle von ChatGPT pro Token (letztlich Textmengen) und bei Dall-E pro Bild bestimmte Beträge bezahlen müssen – Details sind in der Preisliste(öffnet im neuen Fenster) zu finden. Je leistungsstärker die KI-Algorithmen sind, desto teurer wird es.
OpenAI rechnet nicht mit Milliarden – sondern mit Billionen
Schon im Januar 2024 war bekanntgeworden, dass OpenAI weiter stark wachsen will. Sam Altman sucht unter anderem nach Investoren für Fabriken, in denen KI-Chips hergestellt werden können.
Laut einem neuen Bericht des Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) würde der Firmenchef für neue Projekte gerne bis zu 7 Billionen US-Dollar (das ist kein Schreibfehler!) ausgeben.
Derzeit werden laut der Zeitung mit Chips ein Jahresumsatz von rund 527 Milliarden US-Dollar erzielt – Altman will also das bis zu 14-Fache für OpenAI an Geldern auftreiben. Unter anderem spricht er laut Medienberichten mit dem Unternehmen G42 aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie mit Softbank, TSMC und dem aktuellen Großinvestor Microsoft; Firmen aus Europa werden nicht genannt.
Allerdings werden auch die genannten Konzerne gemeinsam sicherlich nicht die von Sam Altman anvisierten 7 Billionen US-Dollar aufbringen können.
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