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Maluuba löst Ms. Pac-Man.
Maluuba löst Ms. Pac-Man. (Bild: Maluuba)

Künstliche Intelligenz: Microsoft-Tochter schafft 999.990 Punkte in Ms. Pac-Man

Maluuba löst Ms. Pac-Man.
Maluuba löst Ms. Pac-Man. (Bild: Maluuba)

Maluuba ist es gelungen, eine künstliche Intelligenz so weit zu trainieren, dass sie viermal mehr Punkte schafft als ein menschlicher Spieler. Allerdings gibt es auch Kritik, denn die KI hat nicht alles lernen müssen, sondern Bewertungen vorgesetzt bekommen. Und die Rekordangabe für Menschen stimmt auch nicht.

Microsofts Tochter Maluuba, ein Deep-Learning-Startup, hat eine KI entwickelt, die es schafft, Ms. Pac-Man bis zu seinem Limit auszureizen. 999.990 Punkte schaffte das Unternehmen in dem alten Atari-2600-Spiel aus den 1980er Jahren. Auch wenn das Spiel ein Klassiker ist: Es ist weiterhin ein komplexer Titel, der für Menschen nicht einfach zu handhaben ist. Der Rekord in dem Spiel liegt allerdings schon recht nahe am Maximum. Abdner Ashman schaffte schon 2005 einen Punktestand von 921.360. Einen Rekord, den er ein Jahr später noch einmal brach. Maluuba selbst gibt einen deutlich niedrigeren menschlichen Rekord in seinem Papier an. Er soll bei 266.000 Punkten liegen und auf Basis einer Emulation entstanden sein.

Ein durchschnittlicher Spieler kann von solchen Punktezahlen natürlich nur träumen. Die erreichten Werte sind also trotzdem beeindruckend. Um das Spiel zu gewinnen, hat Maluuba die Probleme in viele kleine Probleme zerlegt. Das soll der eigentliche Erfolg sein. Dass Ms. Pac-Man dabei gewonnen wurde, ist nur ein Nebeneffekt. Die einzelnen Probleme werden von sogenannten KI-Agenten einzeln betrachtet und bewertet. Das Verfahren soll sich später auf andere Problemlösungen anwenden lassen. Insgesamt 150 dieser Agenten kamen zum Einsatz, die entsprechend für Erfolge belohnt wurden. Einige beachteten Belohnungen auf dem Spielfeld, andere Gegner und wieder andere achteten auf die verbliebene Anzahl an Leben.

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Vorgefertigte Werte helfen der KI

Doch nicht alles wurde von diesen Agenten gelernt, wie aus einer tiefergehenden, recht harschen Kritik einer Analyse von The Register hervorgeht. Das Problem sind nämlich die Belohnungen, die die Agenten jeweils bekommen. Diese sind fest einprogrammiert worden. Die Agenten selbst lernen noch nicht, wie stark die Konsequenzen eines Auftreffens mit einem Gegner ist. Die KI wurde also mit Vorwissen ausgestattet. Maluuba arbeitet laut Register allerdings daran, auf dieses Vorwissen verzichten zu können. Allerdings lernt auch ein Mensch die Konsequenzen in Teilen zuvor, indem er etwa die Anleitung studiert. Die Bewertung der Konsequenzen folgt allerdings erst beim Spielen.

Maluuba hat ein Video des Spielens veröffentlicht und erreicht 999.990 Punkte nach einer Stunde und 16 Minuten.


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Arglborps 16. Jun 2017

Und da soll nochmal einer sagen Microsoft Systeme seien nur zum Spielen gut! Da&#8230...

marcel151 15. Jun 2017

Ich glaube das stimmt nicht ganz mit eine Stunde 16 Minuten, da es 3 mal so schnell...



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