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Künstliche Intelligenz: Microsoft erweitert Copilot-Agenten um Claude

Der Research-Agent für Copilot basiert weiterhin auf GPT, wird aber nun von Claude auf Genauigkeit, Vollständigkeit und Qualität geprüft.
/ Mike Faust
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Microsofts Copilot Cowork kann mehrstufige Aufgaben mit GPT und Claude bewältigen. (Bild: Microsoft)
Microsofts Copilot Cowork kann mehrstufige Aufgaben mit GPT und Claude bewältigen. Bild: Microsoft

Microsoft ergänzt den Copilot-Researcher-Agenten um ein weiteres KI-Modell. Wie der Konzern in einem Blogbeitrag schreibt(öffnet im neuen Fenster) , soll der Einsatz mehrerer KI-Agenten dazu führen, dass das für die jeweilige Aufgabe am besten geeignete Modell eingesetzt wird.

Der Researcher-Agent führt in Microsoft 365 Copilot mit GPT-Modellen komplexe und mehrstufige Aufgaben aus und erstellt daraus einen strukturierten, aus mehreren Quellen bestehenden Bericht. Microsoft erweitert die Funktion nun um Claude, was die Ergebnisse verbessern soll.

Nach der Aktualisierung erstelle der Researcher-Agent zunächst mithilfe von GPT eine erste Antwort, schreibt Microsoft. Diese werde anschließend von Claude auf Genauigkeit, Vollständigkeit und Qualität geprüft. Laut der von Microsoft bereitgestellten Daten übertrifft dieses kombinierte Modell im Deep-Research-Benchmark Draco das o4-mini-Modell von OpenAI um mehr als das Doppelte. Vergleiche mit neueren Modellen wie GPT 5.4 fehlen allerdings.

Nützlichkeit von KI soll gesteigert werden

Von Jared Spataro, Chief Marketing Officer bei Microsoft AI at Work, heißt es: "Das Update folgt dem Erfolg von Anthropics Claude Cowork, das inzwischen in M365 Copilot integriert wurde. Copilot Cowork ist, wie der Name schon sagt, nun im Frontier-Programm verfügbar und ermöglicht es Nutzern, Aufgaben an KI zu delegieren."

Mit Copilot Cowork erweitere man die Nützlichkeit von KI von einzelnen einfachen Eingabeaufforderungen auf die Ausführung vollständiger Aufgaben, so Spataro weiter. Microsoft gab den KI-Coding-Assistenten Claude Code von Anthropic im Januar 2026 an seine Mitarbeiter aus und setzt diesen auch bei der Entwicklung von Windows, Teams und Office ein .


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