Wann kommt die Fracht?

"Wir gehen soweit, dass wir sagen: Der Frachtführer braucht Standardtransporte nicht mehr selbst disponieren, sondern er sucht sich seine Touren über Cargonexx", sagt Manke. Es geht dabei nicht nur darum, die Fahrt von Hamburg nach Köln zu organisieren - denn von dort kommt der Lkw unter Umständen leer zurück. "Wir versuchen, jeden Lkw, den wir losschicken, weiter zu disponieren."

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Das Beste sei, nach der Entladung möglichst in der Nähe eine neue Tour zu finden, also möglichst noch in Köln. Die muss aber nicht unbedingt nach Hamburg zurückführen. Es kann sein, dass es von Köln weiter geht nach Dresden, Berlin oder nach München, von München vielleicht nach Nürnberg und von Nürnberg wieder zurück. "Wir sind in der Lage, einen Lkw am Montag für die ganze Woche durchzudisponieren, und der Fuhrunternehmer muss sich um nichts mehr kümmern", sagt Cargonexx-Marketingchef Manke.

Das Ganze läuft komplett digital ab. Einem Auftrag hinterherzutelefonieren entfällt ebenso wie das Hantieren mit Frachtpapieren. Cargonexx übertragt die nötigen Dokumente digital. Dann macht der Fahrer ein Foto mit dem Smartphone, das er digital weiterschickt. Da die Branche allerdings konservativ ist, wollen manche Lager oder Verlader auf Papiere nicht verzichten.

Wenn der Empfänger das gewusst hätte...

Effizienter soll auch das Entladen werden: Wenn ein Lkw das Zeitfenster, zu dem er beim Empfänger erwartet wird, nicht einhält, etwa weil er im Stau stand oder weil es zu Verzögerungen beim Beladen kam, erfährt der Empfänger derzeit davon nichts. Er wartet und hält den Platz der Laderampe frei. Werde er aber über die Verspätung rechtzeitig informiert, könne der Empfänger laut Manke den Slot anderweitig vergeben. "Ich selber war auch erstaunt, dass die Branche selten das macht. Dabei ist die rechtzeitige Information von Verspätungen ein Riesenthema", erzählt er. "Wir arbeiten aktuell an der vollständigen Automatisierung des Rampenmanagements und bieten dies als kostenfreien Zusatzservice an."

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Wenn also abzusehen ist, dass eine Fracht nicht zur geplanten Zeit beim Empfänger ist, will Cargonexx diesen informieren und einen neue Slot zum Entladen buchen. Das wird gerade in einem Pilotprojekt mit einem großer Verlader und einem großen Empfänger getestet.

Praktisch für solche Prognosen wäre ein Tracking der Fracht in Echtzeit. Daran arbeite das Unternehmen, sagt Technikchef Tom Krause Golem.de. Allerdings sei das schwierig, da viele verschiedene Systeme dafür im Einsatz seien. Cargonexx entwickle eine App, die GPS-Tracking ermögliche. Es sei aber unklar, ob die Frachtführer bereit seien, diese auch einzusetzen.

Aber was bringt das KI-System wirklich?

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xMarwyc 12. Nov 2018

Wird auch nicht von einer "Nicht-KI" berücksichtigt, warum sollte es also berücksichtigt...

HeroFeat 23. Jun 2018

Im Artikel steht doch "Das Unternehmen lebt von der Preisdifferenz zwischen Einkaufs- und...

henryanki 22. Jun 2018

Sonst einfach den Artikel nächstes mal lesen, dann klappt's auch mit den Nachbarn. Es...

jjo 22. Jun 2018

Vielleicht weil der, der das Zentrale Leitsystem kontrolliert, auch gleich einfach paar...



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