Abo
  • IT-Karriere:

Künstliche Intelligenz: Google sucht Antworten auf Fragen in Büchern

Mit Talk to Books hat Google eine neue Suchmaschine vorgestellt, die in Büchern nach Antworten auf Fragen sucht. Das dahinterstehende Modell basiert auf maschinellem Lernen, Google betont aber selbst, dass die Suchmaschine noch nicht unbedingt in der Lage ist, spezifische Antworten zu geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Google nutzt Bücher, um Antworten auf Fragen zu finden.
Google nutzt Bücher, um Antworten auf Fragen zu finden. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Google hat eine neue Suchmaschine vorgestellt, die Fragen mit Hilfe von über 100.000 Büchern zu beantworten versucht. Der Hintergedanke von Talk to Books ist, dass Nutzer Antworten erhalten, die von Autoren stammen und keine Internetseiten als Quelle haben. Aktuell ist der Dienst nur auf Englisch verfügbar.

Stellenmarkt
  1. ifp l Personalberatung Managementdiagnostik, Raum Norddeutschland
  2. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim

Dieser Ansatz ist Google zufolge kreativer und regt eher zu eigenem Denken an als eine herkömmliche Internetsuche. Die Suche selbst funktioniert wie eine gewöhnliche Websuche: Wir geben unsere Frage in ein Feld ein, anschließend sucht der Google-Algorithmus in den Büchern nach Textstellen, die er als Antwort für passend hält.

Mehr Schlagwörter bringen bessere Ergebnisse

Je besser die Frage gestellt ist, desto wahrscheinlicher ist es, eine aussagekräftige Antwort zu erhalten. Generell gilt - wie bei normalen Websuchen auch -, dass das Ergebnis besser wird, je mehr Schlagwörter verwendet werden. Im aktuellen Stadium des Projekts nimmt der Algorithmus noch keine Rücksicht darauf, ob das Buch an sich zum Suchthema passt. Entsprechend gibt es mitunter Ergebnisse, deren Zitat zwar als Antwort passt, aber in einem gänzlich anderen Kontext gemeint ist.

Als Quelle nutzt Google Bücher, die sich im Archiv der eigenen Bibliothek von Play Books befinden. Nutzer können ein Suchergebnis anklicken, um die jeweilige Textstelle markiert im Buch angezeigt zu bekommen. Auf diese Weise lassen sich einige Seiten des jeweiligen Buches lesen, auch ohne es zu kaufen.

Über einen Link in der oberen linken Ecke lässt sich das jeweilige Buch aber natürlich auch kaufen. Auf diese Weise dient Talk to Books auch dazu, die Buchverkäufe in Play Books anzukurbeln.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 274,00€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

grumbazor 17. Apr 2018

Wäre schön wenn das auch wieder auf die Websuche zuträfe. Mittlerweile zeigt mir Google...


Folgen Sie uns
       


Doom 1 in der Doom 3 Engine angespielt

Doom Reborn benötigt eine Vollversion von Doom 3 und ist bei moddb.com kostenlos erhältlich. Die Mod wurde von Michael Hanlon entwickelt.

Doom 1 in der Doom 3 Engine angespielt Video aufrufen
Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

    •  /