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Künstliche Intelligenz: Google Assistant soll mit Bard besser werden

Mit Bard will Google seinen Sprachassistenten verbessern. Unter anderem soll der Google Assistant auch Informationen aus E-Mails beziehen und Einkaufslisten erstellen.
/ Tobias Költzsch
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Mit Bard soll der Google Assistant neue Funktionen bekommen. (Bild: Nikos Pekiaridis via Reuters Connect)
Mit Bard soll der Google Assistant neue Funktionen bekommen. Bild: Nikos Pekiaridis via Reuters Connect

Google hat auf dem Made-by-Google-Event bekanntgegeben, dass der Google Assistant mithilfe künstlicher Intelligenz verbessert werden soll. Das Projekt Assistant with Bard wird den Google Assistant und Googles KI Bard zusammenbringen, was für Nutzer einen Gewinn darstellen soll, erklärt Google in einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) .

Mit der KI-Integration sollen Nutzer weitaus mehr mit dem Google Assistant tun können als bisher. Aktuell lassen sich beispielsweise Websuchen über den Assistant starten, ein Wecker stellen oder Nachrichten beantworten – mit einem selbst verfassten Text.

Mit der Einbindung von Bard sollen Nutzer einen Social-Media-Text automatisch vom Google Assistant verfassen lassen. Dazu genügt es, nach der Aufnahme eines Fotos den Assistant aufzurufen und nach einem Text zu fragen. Der Assistant erkennt dann das Bild und soll kontextbasiert einen Text verfassen können. Mit dem Google Assistant kommunizieren Anwender wie bisher per Spracheingabe oder Texteingabe.

Google Assistant kann unter anderem E-Mails zusammenfassen

Anlässlich der Präsentation, bei der auch die neue Pixel-8-Serie und die Pixel Watch 2 vorgestellt wurden, zeigte Google ein weiteres Einsatzszenario. So sollen Nutzer den Google Assistant nach wichtigen E-Mails fragen können, die sie im Lauf der Woche möglicherweise verpasst haben. Der Sprachassistent fasst die – seiner Ansicht nach – wichtigsten Informationen zusammen.

Nutzer können direkt Folgefragen stellen, bei einer Geburtstagseinladung etwa, wo die Party stattfindet und wie man am besten dorthin gelangt. Ebenfalls möglich soll es sein, für einen Ausflug eine Liste mit Rezepten und den notwendigen Einkäufen anfertigen zu lassen.

Google zufolge ist der Assistant with Bard noch im frühen Experimentierstadium. Bald sollen erste Tester den neuen Sprachassistenten ausprobieren können, bevor die Software in den kommenden Monaten der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden soll.


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