Künstliche Intelligenz: Go Weltmeisterschaft mit Menschen und KI

Der Japanische Go Verband hat ein Turnier organisiert, in dem drei Menschen und eine künstliche Intelligenz gegeneinander antreten sollen.

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Das asiatische Brettspiel Go wird mit schwarzen und weißen Steinen gespielt.
Das asiatische Brettspiel Go wird mit schwarzen und weißen Steinen gespielt. (Bild: Wikimedia)

Der japanische Go Verband Nihon Ki-in hat ein Go-Weltmeisterschafts Turnier angekündigt, in dem auch ein Computerprogramm antreten soll. Es soll im März 2017 in der japanischen Stadt Osaka stattfinden. Für das Turnier sollen die stärksten Spieler aus Japan, China und Korea eingeladen werden.

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Das Google Team hinter Alpha Go sagte die Teilnahme ab, deshalb wird als künstliche Intelligenz das japanische Programm Deep Zen Go antreten. Google hatte für Alpha Go einen Computer mit spezialisierter Hardware zur Vektorberechnung konstruiert. Deep Zen Go läuft hingegen auf herkömmlichen CPUs und GPUs. Im November hat das Programm den japanischen Profispieler Cho Chikun in einem von drei Spielen besiegt. Der Programmierer kündigte daraufhin an, einen wichtigen Fehler im Programm gefunden zu haben und ihn beseitigen zu wollen.

Es nehmen kein Europäer teil

Der Sieger erhält ein Preisgeld von 30 Millionen Yen, umgerechnet etwa 250.000 Euro. Die vier Wettbewerber spielen in einem Turnierformat jeder gegen jeden. Dabei haben die Spieler eine Bedenkzeit von 3 Stunden und einer Minute pro Zug, nachdem die Bedenkzeit aufgebraucht ist. Außerdem dürfen die Spieler vier Mal eine weitere Minute in Anspruch nehmen.

Trotz der Bezeichnung als Weltmeisterschaft werden keine Spieler aus Europa oder den USA teilnehmen. Die European Go Federation (EGF) und die American Go Association (AGA) haben zwar in den letzten Jahren eigene Profiligen organisiert, das Spielniveau liegt aber noch immer deutlich unterhalb der Länder Ostasiens. Die einzige internationale Weltmeisterschaft im Go ist auf Amateurspieler beschränkt. Seit Bestehen dieser Meisterschaft gingen die ersten beiden Plätze ausschließlich an Spieler aus China, Japan und Korea.

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