Künstliche Intelligenz: Gemini greift auf Google Wallet zu
Google verknüpft Gemini mit Google Wallet. Der KI-Assistent greift damit auf Daten in der digitalen Geldbörse zu, wie 9to5Google zuerst berichtete(öffnet im neuen Fenster). Dazu zählen Boardingpässe, Eventtickets und Treuekarten.
Nutzer können Gemini zum Beispiel bitten, die Bordkarte für einen Flug nach Chicago zu suchen oder die Nummern ihrer Airline-Treueprogramme anzuzeigen. Ferner fasst der Assistent verfügbare Prämien und Sonderangebote zusammen, die zu den Karten und Pässen in Wallet gehören.
Es bleibt aber nicht nur bei Tickets und Karten. Wer Finanzkonten über den Dienst Plaid mit Google Wallet verbunden hat, gibt Gemini zusätzlich Zugriff auf deren Transaktionsdaten. Der Assistent beantwortet dann etwa die Frage, wie viel der Nutzer im vergangenen Monat für Lebensmittel ausgegeben hat. Außerdem fasst er Ausgaben zusammen und gibt Tipps zum Budget.
Gemini löst keine Zahlungen aus
Sobald Google die Funktion für ein Konto freischaltet, erscheint Google Wallet in der Liste der Connected Apps. Dort lässt sich die Verbindung aktivieren. Danach ruft die Eingabe "@Google Wallet" im Eingabefeld die Integration auf.
Die Rechte des Assistenten sind aber begrenzt. Laut Googles Supportseite(öffnet im neuen Fenster) kann Gemini keine Transaktionen mit den in Google Wallet hinterlegten Zahlungsmitteln ausführen. Verknüpfte Finanzkonten kann der Assistent außerdem weder aktualisieren noch löschen. Laut Google können Nutzer die Konten nicht zuletzt jederzeit in den Wallet-Einstellungen trennen.
Start bislang nur in den USA
Die Integration steht derzeit nur in den USA zur Verfügung. Nutzer müssen laut Android Authority(öffnet im neuen Fenster) mindestens 18 Jahre alt sein und ein persönliches Google-Konto verwenden. Außerdem muss die Einstellung "Keep Activity" aktiv sein. Die Funktion läuft in der mobilen App und im Web, nicht aber in Gems oder Gemini Live. Derzeit funktioniert sie nur auf Englisch. Google schaltet die Anbindung schrittweise frei, sie ist daher noch nicht bei allen sichtbar. Ob Google die Funktion auch in Deutschland anbieten wird, ist bislang nicht bekannt.
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