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Künstliche Intelligenz: Forscher lernen KI mit Hilfe eines Hundes an

Ein Hund reagiert am Tag auf zahlreiche Impulse - Forscher in den USA haben mit Hilfe eines Vierbeiners nun ein KI-Modell trainiert. Am Ende reagierte die künstliche Intelligenz auf Bällchen und kann entscheiden, welcher Weg für sie passierbar ist.

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Besser als jede KI: ein echter Hund
Besser als jede KI: ein echter Hund (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Wissenschaftler der Universität Washington haben ein KI-Modell mit Hilfe eines Hundes angelernt. Dafür wurde die Hündin Kelp mit Sensoren und einer Kamera ausgestattet; mit dieser wurden über 380 Videos aufgenommen, die zusammen mit den Bewegungsdaten die Datengrundlage für den Anlernprozess der künstlichen Intelligenz ergeben haben. In einem wissenschaftlichen Paper erklären die Wissenschaftler den Prozess.

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Nachdem die KI angelernt wurde, reagierte sie in bestimmten Situationen vergleichbar mit einem Hund. Erkennt der Algorithmus beispielsweise einen Ball, gibt er als Reaktion "umdrehen und loslaufen" aus. Auch andere Informationen wie bestimmte Geländeformen bringen die KI dazu, eine einem Hund vergleichbare Reaktion zu zeigen.

Erkennung ist auf kurze Zeiträume beschränkt

In einem Gespräch mit The Verge hat einer der Autoren erklärt, dass die Erkennung durch die künstliche Intelligenz zwar sehr genau sei, allerdings nur für kurze Zeiträume. Erkennt der Algorithmus beispielsweise eine Treppe, wird er sie hinaufsteigen wollen; was danach geschehen wird, kann die KI allerdings nicht vorhersagen.

In den mit der KI durchgeführten Tests haben die Wissenschaftler erkannt, dass der Algorithmus wie ein echter Hund gewisse Dinge über ihm eigentlich unbekannte Situationen vorhersagen kann. So ermittelt die KI beispielsweise, ob ein Weg für sie, also einen Hund, passierbar sei. Die Ermittlung des Weges erfolgte ausschließlich basierend auf den angelernten Mechanismen und ohne Kenntnis der eigentlichen Beschaffenheit der Umgebung.



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