Abo
  • Services:

Künstliche Intelligenz: Facebook spendiert Millionen für Institut in München

Für Facebook sind Algorithmen und künstliche Intelligenz die Standardlösung für viele Probleme. Nun soll ein Institut an der TU München ethische Fragestellungen dazu erforschen.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook unterstützt ein Institut zur KI-Forschung in München.
Facebook unterstützt ein Institut zur KI-Forschung in München. (Bild: Eric Gaillard/Reuters)

Das US-Unternehmen Facebook will die Erforschung ethischer Fragestellungen beim Thema künstliche Intelligenz (KI) an der Technischen Universität (TU) München unterstützen. In den kommenden fünf Jahren sollen 6,5 Millionen Euro in das neue "Institute for Ethics in Artificial Intelligence" fließen, teilten die TU München und Facebook mit.

Stellenmarkt
  1. alanta health group GmbH, Hamburg-Jenfeld
  2. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf

Für Facebook spielt KI eine wichtige Rolle bei dem Versuch, Hassrede auf seinen Seiten zu bekämpfen. In einer Anhörung vor dem US-Kongress im vergangenen Jahr verwies Facebook-Chef Mark Zuckerberg immer wieder auf die Möglichkeiten von KI, die von den Nutzern geteilten Inhalte auf Verstöße zu überprüfen.

Nach Darstellung der TU eröffnet die KI "technischen Systemen durch digitale Vernetzung neue Funktions- und Anwendungshorizonte". Die Universität habe ein umfangreiches Ausbauprogramm für die Geistes- und Sozialwissenschaften gestartet, "um die kulturelle und gesellschaftliche Rückverankerung dieser teils sprunghaft fortschreitenden Entwicklungen sicherzustellen". Der Vizepräsident der TU, Prof. Thomas Hofmann, sagte: "Gesellschaftsrelevante Innovationskreisläufe sind ohne die ethische, rechtliche und politische Gesamtbetrachtung nicht möglich."

Facebook entwickelt Fairness Flow

"Bei Facebook ist der verantwortungsvolle und umsichtige Umgang mit der KI für alles, was wir tun, von grundlegender Bedeutung. Die KI wirft jedoch komplexe Probleme auf, die Menschen und Gesellschaft betreffen und die die Industrie allein nicht beantworten kann", sagt Joaquin Quiñonero Candela, Director of AI bei Facebook. Das Unternehmen entwickele dazu Werkzeuge wie den "Fairness Flow", um beurteilen zu können, ob in bestimmten Modellen unbeabsichtigte Verzerrungen aufträten. Dazu arbeite Facebook auch mit anderen Organisationen zusammen, wie der Partnership for AI oder der Initiative AI4People.

Der TU München zufolge wird das neue Institut von Facebook ohne weitere Vorgaben unterstützt. Projektkoordinator sei Prof. Christoph Lütge vom Lehrstuhl für Wirtschaftsethik.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,99€ (mtl., monatlich kündbar)
  2. 229,99€
  3. ab 19,99€
  4. (u. a. Death Wish, The Revenant, Greatest Showman)

Folgen Sie uns
       


Workers Resources Soviet Republic - Test

Wem Aufbaustrategiespiele wie Anno oder Sim City zu einfach sind, sollte Workers & Resources: Soviet Republic ausprobieren. Das Spiel ist Wirtschaftssimulation und Verkehrsmanager in einem.

Workers Resources Soviet Republic - Test Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

    •  /