Künstliche Intelligenz: Ein lokales RAG-System aufbauen
Large Language Models (LLMs) sind heute erstaunlich leistungsfähig, stoßen in der professionellen Anwendung jedoch an drei strukturelle Grenzen. Zum einen verfügen sie über ein statisches Wissen: Alles, was nach dem Training passiert ist, kennen sie nicht. Aktuelle Entwicklungen oder neue Inhalte bleiben außen vor. Zum anderen fehlt ihnen der Zugriff auf proprietäre Daten. Interne Dokumente, Verträge oder lokale Dateien sind für ein Modell ohne zusätzliche Infrastruktur unsichtbar.
Hinzu kommt das Problem der Halluzinationen: Wenn Informationen fehlen, erzeugen Modelle mitunter plausible, aber falsche Aussagen. Ohne Quellenangaben bleibt die Verlässlichkeit schwer überprüfbar. Diese Defizite führen dazu, dass LLMs allein oft nur als allgemeine Schreibassistenten fungieren, aber nicht als verlässliche Experten für spezifische, aktuelle Fragestellungen.