• IT-Karriere:
  • Services:

Künstliche Intelligenz: Doom geht in Deckung

Navigieren, schießen - vor allem aber in Deckung gehen und sich ducken: Das können Monster im ersten Doom nun selbständig mithilfe neuer KI-Algorithmen. Zwei Studenten haben den Code für einen Wettbewerb entwickelt und wollen ihn nun für das komplexere Quake erweitern.

Artikel veröffentlicht am ,
Computer können Doom jetzt auch "richtig" spielen.
Computer können Doom jetzt auch "richtig" spielen. (Bild: Bethesda Softworks)

Neue Ansätze im Bereich der Künstlichen Intelligenz haben offenbar zwei US-Studenten gefunden. Guillaume Lample und Devendra Singh Chaplot von der Carnegie Mellon University haben eine Methode entwickelt, mit der computergesteuerte Charaktere im ersten Doom ähnlich gut wie und teils sogar besser als Menschen spielen können. Das Besondere ist, dass sie dabei nicht auf die sonst aus Spielen bekannten Algorithmen zurückgreifen, die "intelligentes" Verhalten nur vortäuschen.

Stellenmarkt
  1. Gerd Rodermund GmbH & Co. KG, Mahlberg
  2. Beta Systems Software AG, Köln

Stattdessen wertet die neue Methode den Screen Buffer aus - sie "sieht" also quasi das Gleiche wie ein menschlicher Spieler und muss dann entsprechend reagieren. Also sich bewegen, den Weg finden, auf Feinde schießen und so weiter. Ein wesentlicher Trick ist, dass die Studenten einen Weg gefunden haben, sich sinnvoll bei Feindbeschuss zu ducken und in Deckung zu gehen. Für Menschen mag das selbstverständlich sein, KI-Krieger müssen das erst lernen.

Mit ihrem Code - der im Archiv der Carnegie Mellon University zu finden ist - haben die Studenten bei einem Ende September 2016 in Griechenland ausgetragenen Wettbewerb den zweiten Platz in zwei Kategorien gewonnen. Die ersten Plätze gingen laut einem Bericht von Post-Gazette.com an Programmierer von Intel und Facebook, die aber wesentlich stärker als Lample und Chaplot auf pure Rechenkraft gesetzt haben, weshalb ihre Ansätze als weniger spannend gelten.

Die beiden Studenten wollen ihren Code im Rahmen ihrer universitären Arbeit nun so weiterentwickeln, dass er auch Figuren in Quake steuern kann. Das ist vor allem aufgrund der wesentlich komplexen Navigation eine Herausforderung - schließlich sind die Karten in Doom nur in 2D angelegt, während Quake echtes 3D verwendet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

leed 08. Okt 2016

Ich finde das Thema sehr interessant. Aber extra von einer Uni-Seite einen...

leed 08. Okt 2016

Es ist an sich ganz einfach. Steht eine Figur in Doom auf einer hohen Säule, kannst du...

baltasaronmeth 08. Okt 2016

Da brauche ich kein idkfa. Schau dir das Video einmal genau an. Das ist ein guter Aimbot...

theonlyone 07. Okt 2016

Nun ja der Punkt ist eher, das der "übliche" Bot einfach auf die Daten des Spiels...

eskolinaar 07. Okt 2016

Hab das zu Maturazeiten mal ausgearbeitet. Vereinfacht gesagt. Vor Doom wars so, dass...


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 3090 im Test: Titan-Power mit Geforce-Anstrich
Geforce RTX 3090 im Test
Titan-Power mit Geforce-Anstrich

Doppelt so teuer und doch günstiger: Wir haben die Geforce RTX 3090 mit 24 GByte Speicher in 8K-Spielen und Profi-Apps vermessen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Geforce RTX 3090/3080 Anti-Absturz-Treiber senkt Spannungs/Takt-Kurve
  2. Nvidia Ampere Roadmap zeigt Geforce RTX 3080 mit 20 GByte
  3. Nvidia zur Geforce RTX 3080 "Unser bester und frustrierendster Launch"

Computer: Gebrauchsanleitung des Zuse Z4 gefunden
Computer
Gebrauchsanleitung des Zuse Z4 gefunden

Die Anleitung für den Zuse Z4 galt lange als verschollen, bis sie an einer ehemaligen Wirkungsstätte des Supercomputers der 40er und 50er Jahre entdeckt worden ist.


    Golem on Edge: Ein Sekt auf Glasfiber!
    Golem on Edge
    Ein Sekt auf Glasfiber!

    Meine Datsche bekommt bald FTTH, darauf muss angestoßen werden! Das Verständnis für Glasfaser fehlt leider bei Nachbarn wie bei Kollegen.
    Eine Kolumne von Sebastian Grüner

    1. EU-Kommission Glasfaser darf auch in Vectoringgebieten gefördert werden
    2. DNS:NET Cottbus bekommt Glasfaser
    3. Deutsche Telekom Gewerbegebiete bekommen bis zu 100 GBit/s

      •  /