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Künstliche Intelligenz: Britannica verklagt OpenAI wegen Urheberrechtsverletzung

Die Encyclopedia Britannica zieht gegen OpenAI vor Gericht. Angeblich sind zum KI-Training von ChatGPT urheberrechtlich geschützte Werke genutzt worden.
/ Andreas Donath
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Encyclopedia Britannica (Bild: Mario Tama/Getty Images)
Encyclopedia Britannica Bild: Mario Tama/Getty Images

Der Traditionsverleger Encyclopedia Britannica wirft dem KI-Unternehmen OpenAI in einer Klage vor, urheberrechtlich geschützte Inhalte im großen Stil für das Training von KI-Modellen verwendet zu haben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) . Laut Klage enthält ChatGPT teils wortwörtliche Kopien von Britannica-Artikeln.

Neben Urheberrechtsverstößen macht Britannica Markenverletzungen geltend. ChatGPT erzeuge Halluzinationen, also Falschinformationen, und weise diese der Encyclopedia Britannica zu. Die Klage nennt keinen konkreten Schadenersatzbetrag, fordert aber eine einstweilige Verfügung gegen OpenAI.

OpenAI wies die Vorwürfe zurück. Ein Sprecher sagte Reuters, die Modelle würden auf öffentlich verfügbaren Daten trainieren und seien durch Fair Use gedeckt. ChatGPT helfe Hunderten Millionen Menschen dabei, ihre Kreativität zu steigern und wissenschaftliche Fortschritte zu erzielen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Britannica gegen ein KI-Unternehmen klagt. Im September ging der Verlag, der auch das Wörterbuch Merriam-Webster besitzt, bereits gegen Perplexity vor(öffnet im neuen Fenster) . OpenAI selbst steht weiterhin in einem Rechtsstreit mit der New York Times , die ebenfalls Urheberrechtsverletzungen geltend macht.


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