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Kündigung: Call-a-Bike-Kunden erhalten nach Schließung Geld zurück

Call-a-Bike wird in Berlin abgebaut. Ein Konzernsprecher hat Golem.de erklärt, wie es jetzt mit den vorhandenen Kundenkonten der Deutschen Bahn weitergeht. Das neue System startet im Frühjahr 2017.

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Bikesharing ändert sich in Berlin.
Bikesharing ändert sich in Berlin. (Bild: Berliner Senat)

Die Deutsche Bahn bietet ihren bisherigen Call-a-Bike-Kunden eine Lösung an, wenn der Dienst bis Jahresende in Berlin geschlossen wird. Ein Unternehmenssprecher sagte Golem.de: "Für bereits gezahlte Gebühren im Basis- und Komfort-Tarif bieten wir den Berliner Kunden eine kulante Regelung an. Die Kunden senden hierzu bitte einfach eine E-Mail an unser Kundenservicecenter unter info@callabike.de."

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Golem.de hatte am Wochenende berichtet, dass der Senat von Berlin die Bahn aufgefordert hat, den Dienst Call a Bike zu beenden. Ein neuer Betreiber übernimmt. "Wir benötigen die Winterpause auch, um unser neues Angebot gut vorzubereiten. Über unsere Pläne informieren wir Anfang November", erklärte der Sprecher.

Abbau der Stationen

Der Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Martin Pallgen, sagte Golem.de: "Berlin hat in einer europaweiten Ausschreibung ein flächendeckendes Fahrradverleihsystem ausgeschrieben, das ab 2017 in Berlin gilt. Die Deutsche Bahn hatte auch mitgeboten, aber nicht den Zuschlag bekommen. Nun ist sie zum Abbau ihrer Stationen verpflichtet."

Im Mai hatte Nextbike den Zuschlag erhalten. Der Vertrag umfasst eine Laufzeit von fünf Jahren mit der Option einer Verlängerung um weitere drei Jahre. Für die Finanzierung des Systems werden im Berliner Haushalt insgesamt 7,5 Millionen Euro bereitgestellt. Eine weitere Finanzierung erfolgt über die Einnahmen des Systems, die Zugangs- und Nutzungsentgelte.

Das Netz soll mehr Stationen haben als bisher Call a Bike, vor allem innerhalb des S-Bahn-Rings. Aber auch außerhalb dieses Gebietes werde es zahlreiche Verleihstationen geben. Mit rund 2.000 Rädern und einem Stationsnetz soll es im Frühjahr 2017 an den Start gehen. In weiteren Ausbaustufen wird das System auf mehr als 5.000 Räder an über 700 Stationen anwachsen. Damit werde es das größte Fahrradverleihsystem Deutschlands sein.

Die Fahrräder, die der Betreiber SmartBikes nennt, haben ein Schloss an der Vordergabel, das sich bei der Ausleihe über App, Bordcomputer, Hotline oder am Terminal öffnen und verschließen lassen soll. Mit GPS kann in der App, am Terminal oder auf der Website gesehen werden, wo sich das nächste freie SmartBike befindet. Der Betrieb ist ohne Winterpause ganzjährig und rund um die Uhr geplant.

Ständige Nutzer können gegen eine Grundgebühr dauerhaft die erste halbe Stunde kostenlos fahren. Die VBB-Card wird als Zugangsmedium nutzbar sein. Für Spontannutzer wird es einen Pay-As-You-Go-Tarif geben, bei dem die ersten 30 Minuten 1,50 Euro kosten.



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MattiasSch 19. Okt 2016

Die Bahn wird die Räder und die Stationen komplett abziehen und an andere Standorte...

MattiasSch 18. Okt 2016

Das, was diesem Wunsch wohl am nächsten kommt, sind 9¤ monatlich für täglich zwei...


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