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Bluetooth und Aquariumpumpe

Arbesfeld hat die Tauchsieder über ein Relais zusammengeschaltet. Über eine selbst gebastelte Platine sind sie an einen Temperaturfühler gekoppelt. Auf seiner Platine hat der Hacker ein ATMega328 verbaut, da die für sein Projekt benötigten Softwarebibliotheken einen Speicherplatz von mehr als 8 KByte benötigen. Für die Anbindung über Bluetooth verbaute Arbesfeld ein BLE Mini, mit 32 US-Dollar die teuerste Komponente in seinem Kocher.

  • Die App für die Steuerung per Bluetooth (Bilder: Mattew Arbesfeld)
  • Das Relais mit Kühlkörper
  • Die Diagrammzeichnung der Platine
  • Das fertige Sous-Vide-Gerät beim Eierkochen
  • Das fertige Sous-Vide-Gerät
  • Die endgültige Verkabelung des Sous-Vide-Geräts
  • Das Gehäuse im 3D-Drucker
  • Der Entwurf des Gehäuses in der 3D-Drucker-Software
  • Hier wurden die drei Tauchsieder zusammengeschaltet.
  • Das Relais mit dem Kühlkörper
  • Der Schaltplan des Sous-Vide-Geräts
  • Die verkabelte Steuerungsplatine
  • Die verkabelte Steuerungsplatine
  • Ein Entwuf des Gehäuses in der CAD-Software Solidworks
  • Ein Steak, im Sous-Vide-Gerät gegart
  • Der Chip wird zunächst fixiert und dann auf die Platine gelötet.
  • Der Temperaturfühler
  • Die Anschlüsse für den Strom
  • Das Relais
Das Gehäuse im 3D-Drucker
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Eine Aquariumpumpe sorgt dafür, dass das Wasser im Behälter gleichmäßig verteilt wird, und somit auch die Temperatur stets überall gleich ist. Schließlich erstellte Arbesfeld noch ein Gehäuse im 3D-Drucker, damit er sich keinen Stromschlag holt. Eine App, die die Steuerung des Sous-Vide-Garers übernimmt, rundet das Projekt ab. Sämtliche Anleitungen, Platinenlayouts, Vorlagen für den 3D-Druck und Code zu dem Projekt hat Arbesfeld in seinem Blog veröffentlicht.

Insgesamt hat Arbesfeld etwas weniger als 100 US-Dollar für sein Sous-Vide-Gerät ausgegeben.

Zusätzlicher Kostenpunkt: Das Vakuumiergerät

Bleibt noch das Vakuumiergerät, das in den Kosten nicht enthalten ist. Hier gibt es gute und günstige Geräte ab etwa 70 Euro. Die müssen bei günstigen kommerzielle Thermalisierer aber ebenfalls hinzugekauft werden.

Dabei ist darauf zu achten, dass die Folie keine Weichmacher enthält, denn das stundenlange Kochen kann auch bei niedrigen Temperaturen gesundheitsschädliche Stoffe freisetzen. Sous-Vide-Experimente mit herkömmlichen wiederverschließbaren Plastikbeuteln sollen auch ohne Vakuum gelungen sein. Hier sollte nur darauf geachtet werden, dass möglichst die gesamte Luft aus den Beuteln gepresst wird, damit die Lebensmittel gleichmäßig gegart werden. Wer ganz sicher gehen will, wickelt seine Lebensmittel zuerst in Frischhaltefolie ein, die keine Weichmacher enthält.

Garen nach Zahlen

Sous-Vide-Garer waren lange wegen des hohen Preises von mindestens 1.000 Euro vor allem Gourmetküchen vorbehalten. Die Garzeit ist allerdings lang. Ein Steak mittlerer Größe, medium gebraten, muss schonmal 90 Minuten lang bei 57 Grad Celsius in den Thermalisierer. Für weichgekochte Eier braucht es bei 76 Grad Celsius satte 45 Minuten. Festeres Gemüse wie Karotten, in etwa 2,5 Zentimeter große Stücke geschnitten, wird bei 84 Grad in etwa ein bis zwei Stunden gar, weicheres Gemüse wie Zwiebeln oder Brokkoli bei gleicher Temperatur in etwa einer halben Stunde.

  • Die App für die Steuerung per Bluetooth (Bilder: Mattew Arbesfeld)
  • Das Relais mit Kühlkörper
  • Die Diagrammzeichnung der Platine
  • Das fertige Sous-Vide-Gerät beim Eierkochen
  • Das fertige Sous-Vide-Gerät
  • Die endgültige Verkabelung des Sous-Vide-Geräts
  • Das Gehäuse im 3D-Drucker
  • Der Entwurf des Gehäuses in der 3D-Drucker-Software
  • Hier wurden die drei Tauchsieder zusammengeschaltet.
  • Das Relais mit dem Kühlkörper
  • Der Schaltplan des Sous-Vide-Geräts
  • Die verkabelte Steuerungsplatine
  • Die verkabelte Steuerungsplatine
  • Ein Entwuf des Gehäuses in der CAD-Software Solidworks
  • Ein Steak, im Sous-Vide-Gerät gegart
  • Der Chip wird zunächst fixiert und dann auf die Platine gelötet.
  • Der Temperaturfühler
  • Die Anschlüsse für den Strom
  • Das Relais
Ein Steak, im Sous-Vide-Gerät gegart

Während Gemüse und Eier sofort verzehrbereit sind, sollte das Fleisch nach dem Garen nochmals kurz angebraten werden, denn die nach dem Sous-Vide-Verfahren zubereiteten Lebensmittel werden nicht gebräunt, wie in der herkömmlichen Pfanne. Sie sehen nach dem Garen nur grau und etwas unappetitlich aus. Genauso ist es aber auch mit grünem Gemüse wie Brokkoli und Bohnen, hier hilft aber auch anbraten nicht mehr.

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