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Kubernetes: Microsofts einfache Cloud-Laufzeitumgebung Dapr wird stabil

Mit dem auf Kubernetes aufbauenden Dapr von Microsoft sollen sich schnell Microservice-Architekturen aufbauen lassen.

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Microsofts Dapr ist in Version 1.0 erschienen.
Microsofts Dapr ist in Version 1.0 erschienen. (Bild: Mike Segar/Reuters/File Photo)

Microsoft hat Version 1.0 seiner Distributed Application Runtime (Dapr) veröffentlicht. Das Projekt sei damit nun stabil genug für den produktiven Einsatz und für die Nutzung von Unternehmen geeignet. Bei dem im Herbst 2019 vorgestellten Dapr handelt es sich um eine Laufzeitumgebung sowie um verschiedene Grundbausteine, die das Erstellen von Anwendungen in Microservice-Architekturen deutlich vereinfachen sollen. Grundlage dafür bietet die Container-Orchestrierung Kubernetes.

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Die Idee von Dapr ist es dabei, vielfach genutzte oder für den Betrieb von Microservices notwendige Aufgaben über Schnittstellen bereitzustellen, was wiederum eine Migration vereinfachen kann. Das gilt etwa für die Kommunikation zwischen Diensten, die Verwaltung von Zuständen, also Datenbanken, eine Event-Verwaltung oder auch die Verwaltung von Secrets, also Passwörtern oder Schlüsseln.

Über HTTP- oder gRPC-APIs kann auf die Dapr-Dienste zugegriffen werden, die auch um eigene Komponenten ergänzt werden können. Dapr ist dabei nicht an eine Plattform gekoppelt und kommt mit verschiedenen Programmiersprachen zurecht. Dafür gibt es zudem zahlreiche SDKs. Auf Kubernetes läuft es als Sidecar und teilt sich mit der Anwendung einen Pod.

Microsoft will mit dem Konzept von Dapr Entwicklungsteams mit ihren bestehenden Anwendungen da abholen, wo sie sich derzeit befinden und helfen, ihre Anwendungen zu modernisieren, wie das Unternehmen in der Ankündigung schreibt. Für die nun verfügbare Version 1.0 habe sich das Team voll auf die Unterstützung von Kubernetes konzentriert und dafür auch eng mit Nutzern kooperiert. Microsoft nennt hier etwa explizit Zeiss. Weitere Details finden sich in der Ankündigung.

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