Abo
  • IT-Karriere:

Kubernetes: Microsoft entwickelt Web-GUI für Docker-Verwaltung

Wie angekündigt, steht die Docker-Verwaltung Kubernetes nun auch in Microsofts Cloud-Dienst Azure bereit. Das Unternehmen hat zum einfachen Experimentieren eine grafische Oberfläche dazu implementiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Azure Kubernetes Visualizer soll die Docker-Verwaltung weiter vereinfachen.
Der Azure Kubernetes Visualizer soll die Docker-Verwaltung weiter vereinfachen. (Bild: MS Open Tech)

Microsoft hält seine Ankündigung aus dem Juli dieses Jahres ein und stellt nun auch das ursprünglich von Google entwickelte Docker-Verwaltungswerkzeug Kubernetes in der eigenen Cloud-Plattform Azure bereit. Die Arbeiten daran übernahm das auf Open-Source-Software spezialisierte Tochterunternehmen MS Open Technologies.

Stellenmarkt
  1. Enertrag Aktiengesellschaft, Berlin
  2. RICHARD WOLF GMBH, Knittlingen

Zusätzlich zu der eigentlichen Bereitstellung der Software erarbeitete das Team auch den Azure Kubernetes Visualizer. Mit dieser Webanwendung, die Node.js benutzt, lassen sich automatisch Pod-Definition und Replikationscontroller erstellen. Diese werden für den Einsatz von Kubernetes auf bestehenden Clustern oder virtuellen Maschinen mit Docker benötigt.

Dank der grafischen Oberfläche können die Abläufe und eventuelle Veränderungen innerhalb eines Kubernetes-Cluster einfach nachvollzogen werden. Darüber hinaus lassen sich automatisch erstellte Dateien editieren. Die Ideen dazu und erste Arbeiten an dem Visualizer stammen von einem Praktikanten und die Software entstand während eines internen Hackathons. Der Visualizer steht unter der Apache-Lizenz und benutzt Webtechniken, so dass ein Einsatz auch auf anderen Plattformen möglich erscheint.

Mit Kubernetes (Griechisch für Steuermann eines Schiffes) lassen sich Mengen von Docker-Containern erstellen, die automatisch auf einem verfügbaren Rechnerknoten gestartet werden. Dazu werden die durch Docker bereitgestellten Betriebssystem-Container zu sogenannten Pods zusammengefasst. An dem Projekt beteiligen sich neben Google und Microsoft auch Red Hat, CoreOS, Saltstack sowie IBM.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 279,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 229€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen

Die Philips Hue Play HDMI Sync Box ist ein HDMI-Splitter, über den Hue Sync verwendet werden kann. Im ersten Kurztest funktioniert das neue Gerät gut.

Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen Video aufrufen
Telekom Smart Speaker im Test: Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht
Telekom Smart Speaker im Test
Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Die Deutsche Telekom bietet derzeit den einzigen smarten Lautsprecher an, mit dem sich parallel zwei digitale Assistenten nutzen lassen. Der Magenta-Assistent lässt einiges zu wünschen übrig, aber die Parallelnutzung von Alexa funktioniert schon fast zu gut.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarte Lautsprecher Amazon liegt nicht nur in Deutschland vor Google
  2. Pure Discovr Schrumpfender Alexa-Lautsprecher mit Akku wird teurer
  3. Bose Portable Home Speaker Lautsprecher mit Akku, Airplay 2, Alexa und Google Assistant

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

    •  /