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Kryptowinter: Bitcoin-Kurs erreicht ein Zwei-Jahres-Tief

Nach der FTX-Pleite gibt es weitere Gerüchte über eine Insolvenz von Genesis. Die größte Kryptowährung liegt aktuell unter 16.000 US-Dollar.
/ Daniel Ziegener
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Der Bitcoin.Kurs bleibt in Bewegung. (Bild: André François McKenzie)
Der Bitcoin.Kurs bleibt in Bewegung. Bild: André François McKenzie / Unsplash

Bitcoin hat den niedrigsten Stand seit zwei Jahren erreicht. Aktuell liegt der Kurs der größten Kryptowährung bei etwa 15.700 US-Dollar. Die Pleite einer der größten Handelsplattformen für Kryptowährungen , FTX, sowie Gerüchte über weitere Insolvenzen belasten die Kurse nach wie vor.

Laut Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) ist Genesis auf der Suche nach neuen Investoren. Das Unternehmen benötigt dem Bericht zufolge mindestens eine Milliarde US-Dollar. Andernfalls droht auch ihm die Insolvenz. Es habe auch Gespräche mit der größten Kryptowährungsbörse Binance gegeben, deren CEO Changpeng Zhao zuvor kurzzeitig auch eine Rettung von FTX in Aussicht stellte , heißt es. Bislang sei keine Finanzierung von Genesis zustande gekommen.

Genesis dementierte(öffnet im neuen Fenster) den Bericht. "Wir haben keine Pläne, in nächster Zeit Konkurs anzumelden" , so ein Sprecher. "Unser Ziel ist es, die aktuelle Situation einvernehmlich zu lösen, ohne dass ein Konkursantrag gestellt werden muss."

Mehr als die Hälfte der Bitcoin-Besitzer im Minus

Nach einer Analyse von Into the Block(öffnet im neuen Fenster) liegt der Wert von 51 Prozent aller Bitcoin-Wallets unter ihrem Kaufpreis. Es ist das erste Mal seit dem Kurseinbruch zu Beginn der Coronapandemie im März 2020, dass die Mehrheit der Wallets im Minus ist.

Im November 2021 erreichten die Kurse zahlreicher Kryptowährungen ihr Allzeithoch, im Mai 2022 folgte ein marktweiter Absturz . Seitdem befindet sich die Krise im sogenannten Kryptowinter.

Viele Anleger wurden zusätzlich durch die Insolvenz von FTX geschädigt. Das Unternehmen soll mehr als eine Million Gläubiger haben. Dem Gründer und ehemaligen CEO Sam Bankman-Fried werden " inakzeptable Managementpraktiken " und Diebstahl von Kundengeldern vorgeworfen.


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