Kryptowinter: Auch Bitcoin-Minern droht die Zahlungsunfähigkeit

Nicht nur Bitcoin-Verleiher gehen in der Krise pleite. Auch professionelle Krypto-Mining-Unternehmen kämpfen um ihre Liquidität.

Artikel veröffentlicht am , Daniel Ziegener
Bitcoin findet man nicht unter der Erde.
Bitcoin findet man nicht unter der Erde. (Bild: Dmitry Demidko/Unsplash)

Nachdem vom Bitcoin-Crash zuletzt vor allem Handelsplattformen und Hedgefonds in die Zahlungsunfähigkeit getrieben wurden, wird es auch für Krypto-Mining-Unternehmen eng. Die Einnahmen dieser Firmen, die Einheiten von Kryptowährungen mittels energieintensiver Hardware berechnen, sind einem Bericht des Analyse-Unternehmens Arcane zufolge um bis zu 80 Prozent eingebrochen.

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Die Aktie von Riot Blockchain hat seit Jahresbeginn fast 75 Prozent eingebüßt, die von Marathon Digital sogar 80 Prozent. Steigende Energiekosten betreffen diese Unternehmen besonders, da die Stromkosten mehr als 80 Prozent der Ausgaben ausmachen. Erhebungen von Arcane zufolge reicht der operative Cashflow bei vielen der Mining-Unternehmen außerdem nicht aus, um ausstehende Hardwarelieferung bezahlen zu können.

Arcane geht davon aus, dass Marathon - eines der zuletzt am schnellsten wachsenden Krypto-Mining-Unternehmen - dazu gezwungen sein könnte, große Teile seiner vorhandenen Bitcoin-Reserverven zu liquidieren.

Die Kurse von Bitcoin, Ethereum und anderen Altcoins waren im Mai 2022 stark eingebrochen. Nachdem eine Erholung bislang ausgeblieben ist, sprechen mittlerweile viele Experten von einem Kryptowinter - also einer langanhaltenden Schwächephase des gesamten Marktes für Kryptowährungen.

Insolvenzen und Entlassungen in der ganzen Branche

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Allein im Juli erschütterten mehrere Insolvenzen großer Kryptobroker den Markt. Am 6. Juli 2022 meldete Voyager Digital die Insolvenz an. Zwei Tage zuvor gab Three Arrows Capital offiziell seine Insolvenz bekannt, nachdem schon lange über eine Pleite spekuliert wurde. Aufgrund der seit Wochen auf niedrigem Niveau liegenden Kurse von Kryptowährungen sind zahlreiche Hedgefonds in finanzielle Schieflage geraten.

Das Wiener Unternehmen Bitpanda hat Ende Juni 2022 ein Viertel seiner gesamten Belegschaft entlassen. Ähnlich schlecht geht es Coinbase, einer der größten Plattformen zum Handel mit Kryptowährungen. Das Unternehmen, das erst im Sommer 2021 an die Börse gegangen ist, handelt heute auf einem Kurs, der über 70 Prozent unter dem vom Börsenstart liegt. Im Juni 2022 hat CEO Brian Armstrong angekündigt, Hunderte Mitarbeiter zu entlassen.

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mavvynet 08. Jul 2022 / Themenstart

Ihr merkt schon, dass er doch eh nur nach neuen größeren Fools sucht und daher die...

Eheran 07. Jul 2022 / Themenstart

Warum sollten die Pads nach 1,5 Jahren versagen? Das wäre ein Herstellungsfehler. Und...

kevla 07. Jul 2022 / Themenstart

Nein, das hab ich in den letzten drei Jahren noch nie irgendwo gehört. Wie sicher ist...

MakiMotora 07. Jul 2022 / Themenstart

Kommt bei längeren Diskussionen mit Bashern leider immer wieder raus. Mit Glauben hat...

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