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Coinhive könnte nach derzeitigem Stand 9 Millionen US-Dollar einnehmen

Anders als für individuelle Betreiber könnte sich das Mining für Coinhive lohnen. Der Gründer von Coinmetrics.io, Nic Carter, weist darauf hin, dass der Anbieter derzeit rund fünf Prozent der weltweiten Monero-Hashpower auf sich vereinige. Bei dem projizierten Mining-Volumen könnte das Unternehmen mit der Kommission von 30 Prozent auf Einnahmen bei den aktuellen Preisen Einnahmen von rund 9,3 Millionen US-Dollar pro Jahr erzielen.

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Kryptomining lohnt sich in Deutschland auf Grund der hohen Strompreise nur selten, wenn die verbrauchte Energie voll bezahlt werden muss. Viel Mining findet daher in Ländern mit regulierten und subventionierten Strompreisen statt, etwa in China und Venezuela. Die chinesische Regierung ist in den vergangenen Wochen jedoch massiv gegen Bitcoinbörsen und andere Kryptowährungen vorgegangen.

Nutzer können Mining unterbinden

Das ungewollte Mining kann auf unterschiedliche Art und Weise verhindert werden. Die radikalste Lösung ist, die Ausführung von Javascript im Browser komplett zu unterbinden. Das blockiert natürlich zahlreiche Funktionen und ist nicht für alle Nutzer sinnvoll.

Einige Adblocker wie Adblock Plus haben die entsprechende Domain bereits blockiert. Wenn sich die Domain ändert oder ein anderes Tool eingesetzt wird, hilft das natürlich nicht. Es gibt außerdem ein Plugin für verschiedene Browser, das aber auch nur die aktuelle Domain blockiert.

Die Macher des Tools sind von ihrem Erfolg offenbar überrascht. Die vergangenen Tage seien eine Mischung aus "purer Aufregung und blankem Terror" gewesen, heißt es in einem Blogpost. Am 14. September, als die Nutzungskurve erstmals steil anstieg, habe es einen "Oh Shit!"-Moment gegeben. In nur einer Woche sei das Unterfangen von einem "einzigen, einsamen Server" zu einem Projekt mit 28 Web-Socket-Proxys, sechs vollwertigen Servern und zwei virtuellen Servern für Wartungsarbeiten geworden.

Coinhive will eine Alternative zu Werbung anbieten

Coinhive will mit dem Tool nach eigenen Angaben eine Alternative zu "nervigen Werbeanzeigen" anbieten. Die Einnahmen seien für die Betreiber "einfach vorherzusagen", eine Ausschüttung finde zwölfmal am Tag statt. Coinhive nehme Einnahmen nicht "monatelang in Geiselhaft", wie es einige Werbenetzwerke täten. Mit einer erweiterten API soll es künftig möglich sein, besondere Anreize zum Mining zu setzen und somit ein "ehrlicheres Verhältnis" zu den Nutzern herzustellen.

Künftig sollen Nutzer außerdem nicht mehr ungefragt zum Schürfen missbraucht werden. Coinhive schreibt: "Es ist wohl zu spät, um irgendetwas in Verbindung mit den Adblockern zu tun, die unser derzeitiges Javascript vom Laden abhalten. Alternativ werden wir unsere Anstrengungen für eine neue Implementierung bündeln, die ein explizites Opt-in von den Nutzern einfordert, bevor diese am Mining teilnehmen."

Es soll dann für Webseitenbetreiber nicht möglich sein, dieses Opt-in zu umgehen. Für Nutzer ist das natürlich eine gute Nachricht. Bei einem Opt-in-Modell dürfte sich die Einbindung des Skripts für die meisten Webseitenbetreiber allerdings erst recht nicht mehr lohnen. Und auch das endgültige Einkommen von Coinhive wird am Ende wohl deutlich niedriger ausfallen als derzeit geschätzt.

 Monero: Webseiten missbrauchen Nutzerrechner für Kryptomining
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My1 12. Okt 2017

wobei es vlt sinnvoller wäre, falls der pubkey zum minen reicht, dass gleich für den...

andy01q 12. Okt 2017

Kann man, aber das macht das Skript von Coinhive nicht. Das Skript ist sogar nochmal um...

Jad 07. Okt 2017

Ich glaube, wenn du Kommentare dieser Art schreibst, ist das 100% Energieverschwendung...

Jad 07. Okt 2017

"mindestens 380 Seiten aus den Alexa Top 1 Million" ... "etliche" sind also 0,0038 Prozent.

jms 07. Okt 2017

Das wär doch was für einen "Donate"-Button (Spenden). Wenn man die Organisation mag, kann...


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