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Für Bitcoin war 2017 ein ereignisreiches Jahr, 2018 dürfte ebenso spannend werden.
Für Bitcoin war 2017 ein ereignisreiches Jahr, 2018 dürfte ebenso spannend werden. (Bild: Stephane de Sakutine/AFP/Getty Images)

Kryptowährungen: Von Tulpen, Berg- und Talfahrten

Für Bitcoin war 2017 ein ereignisreiches Jahr, 2018 dürfte ebenso spannend werden.
Für Bitcoin war 2017 ein ereignisreiches Jahr, 2018 dürfte ebenso spannend werden. (Bild: Stephane de Sakutine/AFP/Getty Images)

Ein enormer Kursanstieg und grundlegende Reformen: 2017 ist in Bezug auf Bitcoin aufregend gewesen. Legitimität hat die virtuelle Währung als Ware an Chicagoer Handelsbörsen erhalten. Die zunehmende Verbreitung von Kryptowährungen und damit einhergehende Betrügereien alarmieren jedoch die Finanzaufsichten.
Eine Analyse von Jörg Thoma

Der Präsident der Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), Felix Hufeld, tut es, der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidman, auch, Sahra Wagenknecht von den Linken sowieso, und auch die EU-Kommissare sind besorgt: Sie alle warnen angesichts der aktuellen enormen Kursschwankungen der Kryptowährung vor Spekulationen mit Bitcoin. Lag der Kurs von Bitcoin Anfang 2017 noch bei vergleichsweise mageren 930 Euro, gab es am 25. Dezember 2017 für einen Bitcoin 12.023 Euro - ein Gewinn von 1.192,8 Prozent. Stetig war der Kursanstieg der vergangenen Monate aber nicht, tägliche Kursschwankungen waren nicht ungewöhnlich. Wer damit spekuliert, braucht aktuell starke Nerven.

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Jenseits der Berg- und Talfahrten bei Bitcoin gab es 2017 noch einige spektakuläre Diebstähle von Kryptowährungen zu vermelden. Dass sich Erpresser und Datendiebe virtuelle Zahlungsmittel für ihre Taten aussuchen, ist nichts Neues, erreichte aber dieses Jahr mit der Wanna-Cry-Attacke einen vorläufigen Höhepunkt. Und selbst Nationalstaaten überlegen die Einführung eigener Kryptowährungen, um sich gegen eine grassierende Inflation zu wehren oder Investoren aus dem Ausland anzulocken.

Die Warnungen der Finanzexperten vor dem unstetigen Wechselkurs von Bitcoin kommen nicht von ungefähr. Einige vergleichen die aktuelle Situation bei Bitcoin mit der Tulpenmanie im 17. Jahrhundert in den Niederlanden, der ersten ausführlich dokumentierten Spekulationsblase. Nach einem spektakulären Anstieg der Preise brach der Markt abrupt ein und trieb viele Investoren in den Ruin.

Viel mehr Auf als Ab bei Bitcoin

Die Kursschwankungen bei Bitcoin sind nicht nur ein Resultat der Spekulationen, sondern auch der grundlegenden Neuerungen, die die technische Infrastruktur der Blockchain 2017 erlebte. Eigentlich sollten die Neuerungen auch dazu beitragen, den Kurs von Bitcoin zu stabilisieren und die Kryptowährung wieder als zuverlässigeres Zahlungsmittel zu etablieren, so wie ursprünglich vorgesehen. Der Streit um die Änderungen und den Schlingerkurs resultierte in diversen Abspaltungen. Trotz aller Maßnahmen bleibt Bitcoin aber mehr Spekulationsobjekt als Währung - und zwar ein äußerst volatiles.

Folgerichtig haben die Börsen Chicago Board Options Exchange (CBOE) und die Chicago Mercantile Exchange (CME) Bitcoin für Termingeschäfte (Futures) zugelassen, neben Rohstoffen und Nahrungsmitteln. Allerdings waren die darauffolgenden Kursschwankungen selbst der CBOE zu viel, der Handel musste bereits nach wenigen Tagen zweimal vorübergehend eingestellt werden. Eigentlich sorgen Termingeschäfte auch dafür, solche Wertschwankungen einer Ware weitgehend zu nivellieren und Händler - bei Bitcoin die Miner und die Börsenbetreiber - abzusichern. Das komplexe Eigenleben der Kryptowährung führt aber zu einer so hohen Fluktuation des Wechselkurses, dass die CBOE reagieren musste.

Bitcoin wird als Ware gehandelt

Die Entscheidung der beiden Chicagoer Börsen ist sowohl folgerichtig als auch folgenschwer für Bitcoin. Dort darf auf den Wechselkurs gewettet werden. Und prompt stieg der Wert des Bitcoin abermals in einem nahezu schwindelerregenden Tempo, fiel an einigen Tagen um mehrere tausend Euro, um danach wieder ebenso schnell auf neue Höhen zu steigen.

Der steigende Wechselkurs veranlasste viele zum Einkaufen. Händler, die Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, sehen sich jedoch gezwungen, genau auf den aktuellen Wert der Kryptowährung zu achten, wenn sie keine Verluste erleben wollen. Einige haben bereits reagiert: Steam setzte die Zahlungen per Bitcoin aus. Andere deckelten Direktzahlungen, um mögliche Verluste durch sinkende Kurse möglichst gering zu halten.

Bitcoin eignet sich aktuell immer weniger als Zahlungsmittel, eine von vielen befürchtete Entwicklung, der einige Abspaltungen und alternative Kryptowährungen entgegenwirken wollen.

Die Bitcoin-Blockchain wird modernisiert 

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niceone23 14. Jan 2018

Alles Rund um Bitcoins www.bitcoins-24.blogspot.de Bitcoin für Anfänger Einführung...

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Hansdampf99 11. Jan 2018

Eigenartig, daß dies noch niemand bisher gemacht hat. Der Coo ist ein weltweit...

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Hansdampf99 11. Jan 2018

Naja... die Rechnung ist etwas Milchmädchen... viele Mining Farmen stehen auch in den...

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Hansdampf99 11. Jan 2018

Sorry... ich weiss nicht woher du diese Informationen hast, aber das ist einfach...

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