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Für Bitcoin war 2017 ein ereignisreiches Jahr, 2018 dürfte ebenso spannend werden.
Für Bitcoin war 2017 ein ereignisreiches Jahr, 2018 dürfte ebenso spannend werden. (Bild: Stephane de Sakutine/AFP/Getty Images)

Nationale Kryptowährungen geplant

In Billigstromländern wie China oder Venezuela kann das Mining noch lukrativ sein. Angesichts der grassierenden Inflation in dem lateinamerikanischen Land und den starken Schwankungen der Währung Bolivar ist Bitcoin-Mining dort sehr beliebt. Das ist offenbar selbst zum venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro vorgedrungen, der in einer fünfstündigen Rede die Einführung einer eigenen Kryptowährung namens Petro angekündigt hat, die durch die üppigen Rohstoffreserven abgesichert werden soll. Das sozialistische Regime beklagt eine "Blockade" durch die USA, tatsächlich hemmen Sanktionen den Geldfluss von und nach Venezuela über internationale Banken. Der Petro soll für finanzielle Transaktionen im Land selbst genauso genutzt werden wie für internationale Überweisungen.

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Sollte die Kryptowährung jemals Wirklichkeit werden, könnte Venezuela sich mit Estland ein Wettrennen um die Einführung der ersten staatlich unterstützen Kryptowährung liefern. Denn das baltische Land mit einer Affinität für neue Technologien denkt offenbar über die Gründung einer eigenen digitalen Währung mit dem Namen Estcoin nach. Der Start soll durch ein Initial Coin Offering (ICO) finanziert werden. Die Verwaltung würde der Staat übernehmen und die Mehreinnahmen würden in einen nationalen Fonds fließen, den sogenannten Sovereign Wealth Fund. Vorbild könnte hier China sein, dessen nationaler Fonds Außenhandelsgewinne verwaltet. Durch das estnische eResidency-Programm könnten auch weltweit Nutzer Zugriff erhalten, so die Pläne. Das Programm erlaubt die Gründung von Unternehmen aus dem Ausland.

Inzwischen gibt es zahllose Neugründungen von Kryptowährungen durch die sogenannten Initial Coin Offerings, bei denen Tokens auf Grundlage der zu gründenden virtuellen Währung verkauft werden. In den vergangenen Monaten nutzten auch zahlreiche Betrüger den Hype um Kryptowährungen. Aus diesem Grund sieht die chinesische Zentralbank ICOs als Gefahr für die Finanzstabilität an und untersagt auch die Auszahlung der erworbenen Tokens in echtem Geld.

Verlangen nach Regularien

Die eingangs erwähnten Warnungen der Finanzexperten vor möglicherweise platzenden Spekulationsblasen bei Bitcoin und anderen virtuellen Währungen sind berechtigt. Zentralbanken weltweit versuchen, regulatorische Antworten auf die zunehmende Attraktivität von Kryptowährungen zu finden. In Deutschland hat die Finanzbehörde Bafin den weiteren Vertrieb der Kryptowährung Onecoin untersagt und die Staatsanwaltschaft gegen deren Macher ermittelt.

Auch die Inkompetenz von Kryptowährungsmachern kann in Zukunft immer wieder Probleme bereiten. Bei der vorgeschlagenen Kryptowährung Enigma übernahmen Hacker die Server und Mailverteiler der Macher und kündigten einen früheren Start des ICO an. Innerhalb kurzer Zeit erbeuteten sie rund eine halbe Million US-Dollar. Einer der Macher der Währung soll unsichere Passwörter bei zahlreichen Diensten genutzt haben.

Ausblick

Die diskutierten Regularien widersprechen der ursprünglichen Idee hinter Bitcoin und Co., nämlich weltweite Währungen zu schaffen, die unabhängig von Banken und Regierungen allen zur Verfügung stehen. Bitcoin zeigt aber, wie die Realität dieses Ideal gefährdet, die Kursschwankungen machen die Kryptowährung weiterhin zu einem Spekulationsobjekt, und sie ist als Zahlungsmittel kaum geeignet.

Kryptowährungen sind dennoch nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken, und die etablierte Finanzwelt wird sich damit abfinden müssen. Inwieweit sich die digitalen Währungen an Regularien anpassen müssen oder sogar selbst für Regeln sorgen, wird in den kommenden Monaten ein spannendes Thema. Besonders davon betroffen werden Miner, Bitcon-Börsen und Nutzer in China sein, dessen Finanzaufsicht weitere Einschränkungen im mit Abstand größten Bitcoin-Markt plant und sogar eine eigene Kryptowährung einführen will. Interessant wird auch, ob die Experten recht behalten, die das Platzen einer Spekulationsblase bei Bitcoin erwarten. Zinserhöhungen der europäischen Zentralbank oder der Federal Reserve in den USA könnten 2018 das Spekulationsfieber bei Kryptowährungen wieder senken.

 Ungewolltes Mining im Browser

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niceone23 14. Jan 2018

Alles Rund um Bitcoins www.bitcoins-24.blogspot.de Bitcoin für Anfänger Einführung...

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Hansdampf99 11. Jan 2018

Eigenartig, daß dies noch niemand bisher gemacht hat. Der Coo ist ein weltweit...

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Hansdampf99 11. Jan 2018

Naja... die Rechnung ist etwas Milchmädchen... viele Mining Farmen stehen auch in den...

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Hansdampf99 11. Jan 2018

Sorry... ich weiss nicht woher du diese Informationen hast, aber das ist einfach...

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