Abo
  • Services:

Kryptowährungen: Massiver Diebstahl von Ether

Über eine Schwachstelle im Parity Ethereum Client wurden 153.000 Ether im aktuellen Wert von 30 Millionen US-Dollar gestohlen. Die sogenannte White Hat Gruppe nutzte umgehend die gleiche Lücke, um weitere 377.116 Ether in Sicherheit zu bringen.

Artikel veröffentlicht am ,
Diebe haben eine Schwachstelle im Multi-Sig-Wallet des Unternehmens Parity genutzt, um Ether im Wert von 30 Millionen US-Dollar zu entwenden.
Diebe haben eine Schwachstelle im Multi-Sig-Wallet des Unternehmens Parity genutzt, um Ether im Wert von 30 Millionen US-Dollar zu entwenden. (Bild: Parity/Screenshot:Golem.de)

Unbekannte haben eine inzwischen geschlossene Sicherheitslücke im Ethereum-Client des Unternehmens Parity genutzt, um 153.000 Ether auf ihr eigenes Konto zu überweisen. Beim aktuellen Kurs der Kryptowährung sind das umgerechnet etwa 30 Millionen US-Dollar. Der Diebstahl und die Lücke wurden sofort entdeckt. Daraufhin tat sich spontan eine Gruppe namens White Hat Group zusammen und nutzte die gleiche Schwachstelle, um weitere 377.116 Ether aus noch nicht geplünderten Konten zu sichern.

Stellenmarkt
  1. BRABENDER TECHNOLOGIE GMBH & CO. KG, Duisburg
  2. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm

Die Ether stammen aus sogenannten Multi-Sig-Wallets. Dabei handelt es sich um eine Art Treuhandkonto, auf das mehrere Teilnehmer mit ihren eigene Keys Zugriff haben. Transaktionen daraus müssen von einer beliebigen Anzahl von Teilnehmern bestätigt werden. Multi-Sig-Wallets basieren auf dem sogenannten Contract, einer Funktion in der Ethereum-Blockchain, die auch von der Decentralized Autonomous Organisation (DAO) genutzt wird.

Parity hat inzwischen ein Update veröffentlicht, das die Lücke geschlossen hat. Das Unternehmen warnt Nutzer und empfiehlt, ihre Guthaben auf alten Multi-Sig-Wallets überprüfen und gegebenenfalls in ihre privaten Wallets zu übertragen. Die White Hat Gruppe könnte schließlich einige Multi-Sig-Wallets übersehen haben. Die Gruppe will jetzt neue Konten mit der aktualisierten Software und den gleichen Einstellungen einrichten, auf die sie die Ether zurücküberweisen. Was mit den gestohlenen Ether passieren wird, ist derzeit unklar. Aktuell befindet sich nur noch die Hälfte der entwendeten Kryptowährung auf dem Konto der Diebe.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,89€
  2. (-66%) 3,40€
  3. 31,99€
  4. 2,49€

SurveyUser 23. Jul 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, im Rahmen meiner Masterarbeit an der Hochschule für...

newcomer15 20. Jul 2017

Daher werde ich bei Java bleiben außer das Modulsystem zerstört alles

Keridalspidialose 20. Jul 2017

Viel besser als Banken und Co. dieses neue Geld. Mmmmhm.

ArcherV 20. Jul 2017

Ich lach dich denn auch aus wenn jemand deine Konten lerräumt ;)

neokawasaki 20. Jul 2017

Einerseits hast du Recht, andererseits verschwinden im Banken System ganz andere Beträge.


Folgen Sie uns
       


Bewerbungsgespräch mit der KI vom DFKI - Bericht

Wir haben uns beim DFKI in Saarbrücken angesehen, wie das Training von Bewerbungsgesprächen mit einer Künstlichen Intelligenz funktioniert.

Bewerbungsgespräch mit der KI vom DFKI - Bericht Video aufrufen
Uploadfilter: Voss stellt Existenz von Youtube infrage
Uploadfilter
Voss stellt Existenz von Youtube infrage

Gut zwei Wochen vor der endgültigen Abstimmung über Uploadfilter stehen sich Befürworter und Gegner weiter unversöhnlich gegenüber. Verhandlungsführer Voss hat offenbar kein Problem damit, wenn es Plattformen wie Youtube nicht mehr gäbe. Wissenschaftler sehen hingegen Gefahren durch die Reform.

  1. Uploadfilter Koalition findet ihren eigenen Kompromiss nicht so gut
  2. Uploadfilter Konservative EVP will Abstimmung doch nicht vorziehen
  3. Uploadfilter Spontane Demos gegen Schnellvotum angekündigt

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

XPS 13 (9380) im Test: Dell macht's ohne Frosch und Spiegel
XPS 13 (9380) im Test
Dell macht's ohne Frosch und Spiegel

Und wir dachten, die Kamera wandert nach oben und das war es - aber nein: Dell hat uns überrascht und das XPS 13 (9380) dort verbessert, wo wir es nicht erwartet hätten, wohl aber erhofft haben.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Mit Ubuntu Dell XPS 13 mit Whiskey Lake als Developer Edition verfügbar
  2. XPS 13 (9380) Dell verabschiedet sich von Froschkamera

    •  /