Kryptowährungen: EU will Blockchain für finanzielle Dienstleistungen testen

Innerhalb der EU sollen strengere Regeln für finanzielle Dienstleistungen für Datenbanktechnologien wie Blockchain ausgesetzt werden.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Eine Blockchain wird unter anderem bei Kryptowährungen verwendet, etwa beim Bitcoin.
Eine Blockchain wird unter anderem bei Kryptowährungen verwendet, etwa beim Bitcoin. (Bild: Pixabay/Pixabay-Lizenz)

Die EU-Institutionen haben sich auf besondere Regeln für die Technologie hinter Kryptowährungen - wie zum Beispiel Blockchain - geeinigt. Das gab das Europäische Parlament am Abend des 24. November 2021 bekannt.

So sollen Datenbanktechnologien wie die Blockchain kurzfristig von strengen EU-Regeln für finanzielle Dienstleistungen ausgenommen werden. Dies soll es dem herkömmlichen Finanzsektor erlauben, die neuartige Technologie auszuprobieren.

Eine Blockchain ist eine verteilte, öffentliche Datenbank - solche Technologien werden auch Distributed Ledger Technologies (DLTs) genannt. Im Kontext von Kryptowährungen wie Bitcoin wird diese Datenbank genutzt, um Geldtransaktionen zu verwalten.

Neue Regelung soll Erfahrungen bringen

Mit der nun beschlossenen Pilotregelung sollen Erfahrungen gesammelt werden, um Vorschläge für weitere Regeln für Transaktionen auf der Grundlage von DLTs zu ermitteln, teilte das Parlament mit.

Die EU-Institutionen einigten sich zunächst darauf, dass finanzielle Dienstleistungen über DLTs begrenzt sein sollen. Unter anderem legten die Unterhändler fest, dass Betreiber einer solchen Datenbank einen Marktwert von sechs Milliarden Euro nicht überschreiten dürften.

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