Lightning Network lagert Transfers aus

Um Transfers zusätzlich zu beschleunigen und Zugriffe auf die zentrale Blockchain zu vermeiden, erwägen die Bitcoin-Macher deshalb zusätzlich die Umsetzung von Off-Chain-Transaktionen. Mit ihnen soll es möglich sein, Transfers außerhalb der Blockchain zu tätigen. Im Gespräch ist die P2P-Lösung Lightning Network, die bereits in verschiedenen Ausführungen entwickelt und getestet wird. Das Lightning Network ist vor allem für Nutzer gedacht, die häufig Zahlungen in Bitcoin untereinander tätigen. Dazu stellen die Teilnehmer Guthaben innerhalb des Lightning Networks zur Verfügung. Einzelne Transaktionen im Lightning Network werden nicht in der Blockchain vermerkt.

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Die Umsetzung von Segwit2x ist nach einer Übereinkunft der meisten großen Bitcoin-Unternehmen eigentlich beschlossene Sache. Allerdings gibt es auch einige, die sich nicht dazu verpflichtet haben. Außerdem müssen mindestens 80 Prozent der Bitcoin-Schürfer über einen Zeitraum von 56 Stunden ebenfalls zustimmen. Momentan liegt die Akzeptanz bei etwa 87 Prozent, mit steigender Tendenz. Scheren Unternehmen oder Schürfer aus, droht eine Inkonsistenz der Blockchain oder sogar eine Spaltung.

Stichtag: 1. August 2017

Dennoch wird Segwit2x ab dem 26. Juli eingeführt, wenn zunächst das Bitcoin Improvement Proposal (BIP) mit der Nummer 91 umgesetzt wird. Ab dann müssen alle Blocks im Blockchain ihre Akzeptanz für BIP 141 alias Segwit2x signalisieren. Anderenfalls werden sie nicht mehr in die Blockchain integriert. Läuft alles nach Plan, dürfte Segwit samt dem Lightning Network bis Ende August implementiert sein. Der Wechsel zur Blockgröße von 2 MByte wird dann voraussichtlich im Laufe des Novembers erfolgen.

Sollte es tatsächlich zu einer Spaltung (Hard Fork) kommen, würde sie am 1. August erfolgen. In einem Blogpost weisen die Entwickler von Bitcoin-Core - der Software, die das zugrundeliegende Protokoll bereitstellt - auf die Auswirkungen einer Spaltung hin. Eine Unterbrechung der Konfirmationen von Transaktionen kann im Ernstfall dazu führen, das zuvor eingegangene Bitcoin wieder verschwinden oder Zahlungen nicht akzeptiert werden.

Nutzer sollten die Entwicklung aufmerksam verfolgen

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Die Bitcoin-Entwickler raten deshalb, bereits 48 Stunden zuvor keine Bitcoin zu akzeptieren. Auch Zahlungen sollten dann nicht mehr getätigt werden. Außerdem wird Nutzern geraten, unbedingt ihre privaten Schlüssel zu sichern, auch wenn sie ihre Bitcoin an fremde Dienste oder Börsen ausgelagert haben. Zudem könnte es zu großen Kursschwankungen kommen.

Nach dem 1. August sollten Nutzer zunächst, trotz positiver Bestätigung, keine Bitcoin annehmen, bis klar ist, ob alle Teilnehmer BIP 141 akzeptieren und umsetzen. Auch von Zahlungen wird zunächst abgeraten. Nutzer sollten sich unbedingt auf der Webseite von bitcoin.org über die Ereignisse auf dem Laufenden halten. Auch wenn es gegenwärtig danach aussieht, als würde Segwit2x mehrheitlich akzeptiert werden, kann es dennoch zu Verzögerungen bei der Umsetzung kommen.

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 Kryptowährungen: Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
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blubby666 20. Jul 2017

Schau dir mal "monero" an.

genab.de 20. Jul 2017

ich auch :-) wobai am Wochenende auf 1600¤ war schon kurz ein schock...

ArcherV 18. Jul 2017

Danke für die ganzen Infos. Muss ich mir in den kommenden Tagen mal in Ruhe durchlesen...

theonlyone 18. Jul 2017

Wirklich gebraucht wird Gold ja nicht, am Ende reiner Schmuck, aber da kann man sich ja...



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