Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Kryptowährungen: Angreifer haben 8.000 Solana-Wallets geleert

Solana hat den Angriff bestätigt. Der Fehler soll sich in einer Software befinden, die mehrere Wallet-Programme verwendet.
/ Moritz Tremmel
4 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Das Solana-Logo (Bild: Mariia Shalabaieva/Unsplash)
Das Solana-Logo Bild: Mariia Shalabaieva/Unsplash

Angreifer sollen rund 8.000 Wallets im Solana-Ökosystem geleert und dabei laut dem Blockchainanalyseunternehmen Elliptic Coins im Wert von 5,2 Millionen US-Dollar gestohlen haben. Andere Analysten gehen von bis zu 8 Millionen US-Dollar aus. Zu den Betroffenen Kryptowährungen sollen Solanas Sol-Token sowie kompatible Währungen wie der USD Coin (USDC) gehören. Solana hat den Angriff auf Twitter bestätigt(öffnet im neuen Fenster).

Am Dienstagmorgen begannen die ersten Nutzer von geleerten Wallets zu berichten: Phantom, Slope und Trust Wallet. Offline-Wallets sollen laut einem Bericht des CNBC(öffnet im neuen Fenster) jedoch nicht betroffen gewesen sein. Phantom erklärte daraufhin, dass es die "gemeldete Schwachstelle im Solana-Ökosystem" untersucht und nicht glaubt, dass es sich um ein Phantom-spezifisches Problem handelt.

Solana sieht nach einer Untersuchung(öffnet im neuen Fenster) jedoch "keine Beweise dafür, dass das Solana-Protokoll oder seine Kryptografie kompromittiert wurde." Vielmehr scheine es sich um einen Fehler in einer Software handeln, die wiederum von mehreren Software-Wallet-Anbietern verwendet wird. Die Betroffenen Wallet-Adressen seien zu einem bestimmten Zeitpunkt erstellt, importiert oder in Slope-Anwendungen für mobile Wallets verwendet worden.

Private Schlüssel an externen Monitoring-Service übertragen

Dabei sollen Informationen zu privaten Schlüsseln versehentlich an einen Monitoring-Service übertragen worden sein. Wie es dazu kam, wird weiter untersucht und Details zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Hardware-Wallets von Slope seien jedoch nicht betroffen, betonte Solana.

Erst im Juni hatte Solana ein Web3-Smartphone vorgestellt. Das von ehemaligen Essential-Ingenieuren entwickelte OV1 wird nun als Saga auf den Markt kommen. Das Smartphone soll sich besonders gut für Web3-Transaktionen eigenen.


Relevante Themen