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Dorian Prentice Satoshi Nakamoto will nichts mit Bitcoin zu tun haben.
Dorian Prentice Satoshi Nakamoto will nichts mit Bitcoin zu tun haben. (Bild: David McNew/Reuters)

Kryptowährung: Satoshi Nakamoto dementiert, Bitcoin-Erfinder zu sein

Dorian Prentice Satoshi Nakamoto will nichts mit Bitcoin zu tun haben.
Dorian Prentice Satoshi Nakamoto will nichts mit Bitcoin zu tun haben. (Bild: David McNew/Reuters)

Der angebliche Erfinder von Bitcoin, Dorian Prentice Satoshi Nakamoto, dementiert, derjenige zu sein, der die Kryptowährung ins Leben gerufen hat. Er sei von der Newsweek-Journalistin falsch zitiert worden.

Dorian Prentice Satoshi Nakamoto will doch nicht der Erfinder der virtuellen Währung sein. Den Journalisten, die ihn vor seinem Haus belagern, versichert Nakamoto, er habe nie etwas mit Bitcoin zu tun gehabt. Er sei von der Newsweek-Journalistin falsch zitiert worden. Tatsächlich erscheinen die Fakten im Artikel Leah McGrath Goodmans nach Nakamotos eindeutigem Dementi kaum belegbar.

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Kernpunkt von McGrath Goodmans Artikel ist ein Zitat Nakamotos: "I am no longer involved in that and I cannot discuss it." Mit "That" meint McGrath Goodman Bitcoin und zurrt damit ihre Indizienkette fest, Dorian Prentice Satoshi Nakamoto sei tatsächlich Satoshi Nakamoto, der Bitcoin-Erfinder.

Jagd nach der Wahrheit

Aus der Journalistenmeute, die sich nach der schlagzeilenträchtigen Meldung vor seinem Haus eingefunden hat, schnappte sich Nakamoto einen Journalisten von dem Nachrichtendienst Associated Press und ging mit ihm Sushi essen. Ihm erklärt Nakamoto in gebrochenem Englisch, er habe nicht Bitcoin gemeint, sondern seinen Beruf als Ingenieur. Zu Bitcoin habe er gar nichts gesagt.

Journalisten von Cnet haben versucht, die Polizisten zu befragen, die bei dem kurzen Gespräch zwischen Nakamoto und McGrath Goodman dabei waren. Nakamoto hatte sie gerufen, als die Newsweek-Journalistin ohne Vorankündigung vor seinem Haus auftauchte. "Keine Chance. Wir geben die Namen der beiden Polizisten nicht heraus", sagte ihnen der zuständige Polizeichef.

Indizienjagd

Sämtliche Indizien, die McGrath Goodman in ihrem Artikel aufzählt, sind damit hinfällig. Sie hatte die Familie Nakamotos befragt, bevor sie mit Nakamoto selbst sprach. Kein Familienmitglied habe etwas von Nakamotos Bitcoin-Engagement gewusst, schreibt sie. Er sei lediglich dazu fähig gewesen, sollen sie gesagt haben. Die Familie bezeichnet Nakamoto als zurückgezogen und eigenbrötlerisch. Das entspreche der Persönlichkeit des Bitcoin-Erfinders, schreibt McGrath Goodman. Allerdings hat ihn niemand jemals persönlich kennengelernt. Auch nicht die Bitcoin-Entwickler, die bis April 2011 nur über E-Mail Kontakt zu ihm hatten.

McGrath Goodman hatte sämtlichen Satoshi Nakamotos hinterherrecherchiert, die sie in den Listen der Ämter fand. Sie ging davon aus, dass der Name kein Pseudonym sein kann. Sie stieß auf den 46-Jährigen, der aus Japan stammt und inzwischen US-Staatsbürger ist. Sie kontaktierte seine Familie, erfuhr, dass Nakamoto sich für Modelleisenbahnen interessiert. Offenbar verriet ein Familienmitglied, wo der vermeintliche Bitcoin-Erfinder seine Modelleisenbahnen einkauft. Über die Firma erfuhr McGrath Goodman die E-Mail-Adresse Nakamotos. Auf die ersten E-Mails der Journalistin soll Nakamoto noch geantwortet haben. Als sie ihn nach Bitcoin fragte, habe er den Kontakt abgebrochen.

Jagd nach dem Unbekannten

Ähnliches berichtet auch der Bitcoin-Kernentwickler Gavin Andresen, mit dem McGrath Goodman ebenfalls gesprochen hat. Er habe sich bis April 2011 mit einem "Satoshi Nakamoto" über die Entwicklung von Bitcoin ausgetauscht. Nakamoto habe sich besorgt darüber geäußert, dass die Kryptowährung in der Presse mit illegalen Geschäften im Internet gleichgesetzt und er als schattenhafte Figur dargestellt werde. Nakamoto habe sich gewünscht, dass Bitcoin mehr als Open-Source-Projekt wahrgenommen werde und dessen Entwickler gebührend anerkannt würden.

Als Andresen davon berichtete, er wolle sich mit der CIA treffen, um Bedenken gegen die Kryptowährung zu zerstreuen, habe Nakamoto den Kontakt vollständig abgebrochen. Andresen bedauert inzwischen, dass er mit McGrath Goodman gesprochen hat.

Er bleibt ein Phantom

In der von McGrath Goodman gesammelten Indizienkette bleibt noch das Zitat seine Bruders, das tatsächlich dafür spricht, dass Nakamoto der Bitcoin-Nakamoto ist. "You're not going to be able to get to him. He'll deny everything. He'll never admit to starting Bitcoin", zitiert McGrath Goodman ihn. Die Journalistin bleibt auch nach Nakamotos Dementi bei ihrer Geschichte.

Im Bitcoin-Forum hat ein Unbekannter unter dem Namen Satoshi Nakamoto unter einem sehr frühen Posting geschrieben "I am not Dorian Nakamoto." Offenbar bleibt der Bitcoin-Erinder ein Phantom und will es auch bleiben.


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Andre S 12. Mär 2014

Dieser reply wahr in Irrtum, sry. - bitte löschen

J-eye 07. Mär 2014

Meine Güte, ist diese Frau penetrant... scheint sich ja mächtig profilieren zu wollen...

Realist_X 07. Mär 2014

Stell diese Frage in 10 Jahren nochmal. *Vielleicht* ist es dann auch für dich...

AllDayPiano 07. Mär 2014

Pingu 07. Mär 2014

Was sollte das heißen? "Irgendeiner" oder weil Satoshi unbekannt ist? Denn das hat...



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