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Kryptowährung: Bitcoin verliert in kurzer Zeit knapp 20 Prozent

Der Aktienmarkt reagiert aktuell nervös – die Stimmung hat sich auch auf Kryptowährungen ausgeweitet: Bitcoin und Ethereum sind deutlich gesunken.
/ Tobias Költzsch
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Der Bitcoin ist auf den Wert von Februar 2024 abgestürzt. (Bild: Pixabay)
Der Bitcoin ist auf den Wert von Februar 2024 abgestürzt. Bild: Pixabay / Pixabay-Lizenz

Der Bitcoin ist am Morgen des 5. August 2024 auf den niedrigsten Stand seit Februar 2024 gesunken(öffnet im neuen Fenster) . Die Kryptowährung notiert bei knapp unter 52.500 US-Dollar. Am 1. August lag der Kurs noch bei über 65.000 US-Dollar – der Bitcoin büßte entsprechend in wenigen Tagen fast 20 Prozent an Wert ein.

Auch Ethereum(öffnet im neuen Fenster) ist deutlich eingebrochen: Der Kurs lag bei Veröffentlichung dieses Artikels bei 2.280 US-Dollar, zu Beginn des August 2024 hingegen bei über 3.200 US-Dollar. Prozentual ist der Verlust mit fast 29 Prozent bei Ethereum noch größer.

Die Hintergründe für die Verluste dürften unter anderem die aktuelle Talfahrt der Börsen in den USA, Europa und Asien sein. Sowohl der Dax als auch der Dow Jones und der Nikkei brachen Anfang August 2024 merklich ein. Grund dafür sehen Experten in einer Desillusionierung der Anleger, wie das Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) schreibt.

Unternehmen melden schwächere Zahlen als erwartet

Hintergrund seien die schwächer als erwarteten Zahlen der wichtigsten US-amerikanischen Tech-Unternehmen sowie Konjunktursorgen, die sich wieder ausbreiten. Die Erwartung, dass die Konjunktur im zweiten Halbjahr 2024 zunimmt, schwinde langsam.

Auch in Deutschland fielen die wirtschaftlichen Kennzahlen weniger gut als erwartet aus. Unter anderem meldeten deutsche Autobauer niedrigere Erträge. Das Bruttoinlandsprodukt war im zweiten Quartal geringer als im ersten.

In den USA fielen zudem die jüngsten Arbeitslosenzahlen schlechter als erwartet aus. Außerdem stieg die Zahl der Bürger, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Die Kennzahlen drücken die Stimmung und führten zu Reaktionen an den Börsen, die sich in sinkenden Indizes widerspiegeln. Die US-amerikanische Notenbank FED kündigte zudem an, die Zinsen frühestens im September 2024 senken zu wollen, was für schlechte Stimmung bei den Investoren gesorgt haben könnte.


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