Kryptowährung: Bitcoin überschreitet erstmals 100.000 US-Dollar

In den frühen Morgenstunden des 5. Dezember 2024 hat die Kryptowährung Bitcoin erstmals in ihrer Geschichte die Grenze von 100.000 US-Dollar überschritten. Zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Artikels notiert ein Bitcoin(öffnet im neuen Fenster) bei über 102.500 US-Dollar.
Seit der Wahl von Donald Trump zum 47. US-Präsidenten ist der Bitcoin im Aufwind. Am Wahltag war die Kryptowährung noch unter 69.000 US-Dollar wert, direkt am nächsten Tag machte sie einen Sprung auf über 74.000 US-Dollar. Im folgenden Monat kletterte der Wert immer weiter nach oben. Auch die Werte anderer Kryptowährungen sind nach Trumps Wahlsieg gestiegen.
Donald Trump gilt als kryptofreundlich, entsprechend erwarten viele in der Kryptobranche eine entsprechend ihnen gesonnene Politik. Während seines Wahlkampfes hatte Trump versprochen, die USA zur "Krypto-Hauptstadt der Welt" zu machen. Außerdem gründete er eine eigene Kryptohandelsplattform, sein Mitstreiter Elon Musk gilt ebenfalls als Krypto-Fan.
Neue Nominierungen dürften Krypto-Hype befeuern
Die Digitalwährungsbranche gab im Wahlkampf Millionen aus, um kryptofreundliche Politiker zu unterstützen. Der seit dem 4. Dezember 2024 auftretende Sprung könnte mit weiteren Ernennungen von Regierungspersonal seitens Trumps zusammenhängen. Unter anderem soll Paul Atkins die Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) leiten.
Atkins ist Anwalt und Finanzexperte und gilt als kryptofreundlich. Er war Co-Vorsitzender der Digitalen Handelskammer, die sich für digitale Vermögenswerte starkmacht, und zwischen 2002 und 2008 SEC-Kommissar. Die Nominierung von Atkins, der den kryptokritischen ehemaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler beerben könnte, wurde von der Blockchain Association begrüßt(öffnet im neuen Fenster) .



