• IT-Karriere:
  • Services:

Kryptowährung: Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

Die Kryptowährung Bitcoin hat ihren Kurs in den vergangenen Monaten verdoppelt und notierte am Wochenende erstmals über 2.000 US-Dollar. Mit der Ransomware-Epidemie Wanna Cry dürfte das allerdings nur am Rande zu tun haben.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Bitcoin ist mehr als 2.000 US-Dollar wert.
Bitcoin ist mehr als 2.000 US-Dollar wert. (Bild: Stephane de Sakutine/AFP/Getty Images)

Der Kurs für ein Bitcoin hat am Wochenende erstmals über 2.000 US-Dollar notiert. Damit setzt die Kryptowährung den rasanten Wertzuwachs seit Anfang des Jahres fort und ist derzeit mehr wert als eine Feinunze Gold, die etwa 1.250 US-Dollar kostet. Derzeit kostet ein Bitcoin 2.170 US-Dollar. Ein Zusammenhang zwischen dem hohen Bitcoin-Kurs und der Wanna-Cry-Ransomware ist eher unwahrscheinlich.

Stellenmarkt
  1. MAINGAU Energie GmbH, Obertshausen
  2. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Freyung

Bitcoin können mittlerweile bei vielen Onlinediensten zur Zahlung eingesetzt werden, auch eine Kommunalverwaltung in der Schweiz akzeptiert die Kryptowährung als Zahlungsmittel. Bitcoin sind aber auch zum Spekulationsobjekt geworden. Die Bundesbank warnte zuletzt auf Grund der hohen Kursschwankungen, dass eine Geldanlage in Bitcoin ähnliche Risiken berge wie Aktienkäufe. Nach einer Kursrallye über 1.000 US-Dollar war der Bitcoin-Kurs in den vergangenen Monaten zwischenzeitlich auf unter 800 US-Dollar gesunken.

Bitcoin als Zahlungsmittel in Japan

Zum Kursanstieg dürften vor allem zwei Entwicklungen beigetragen haben: Bereits im April wurde Bitcoin in Japan zum offiziellen Zahlungsmittel erklärt. Damit wird der Gebrauch der Kryptowährung für mehr Menschen zugänglich, allerdings gelten damit auch strengere Regeln für Finanzdienstleister und Bitcoin-Börsen in Bezug auf Geldwäsche und Eigenkapital. Seit mehreren Monaten wird zudem spekuliert, ob die US-Finanzaufsicht SEC einen auf Bitcoin basierenden Indexfonds zum Handel zulassen wird.

Dass der Kursanstieg hingegen mit der weit verbreiteten Ransomware Wanna Cry zusammenhängt, ist unwahrscheinlich. Seit Beginn des Angriffs vor mehr als einer Woche wurden rund 100.000 US-Dollar in Bitcoin erworben. Das tägliche Handelsvolumen liegt aber bereits über diesem Betrag. Es gibt allerdings Berichte, denen zufolge Unternehmen Bitcoin als Vorsichtmaßnahme anschaffen, um im Falle einer Ransomware notfalls schnell zahlen zu können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer Predator XB273UGS für 486,43€, Sennheiser GSP 350 für 78€ und Logitech G935 für...
  2. 86,20€ (Preis wird an der Kasse angezeigt)
  3. 110,93€ (Preis wird an der Kasse angezeigt)
  4. 89,66€ (Preis wird an der Kasse angezeigt)

herzmeister 24. Mai 2017

Weil wer sich schon lang genug (jahrelang) mit der Thematik auseinandergesetzt hat, wei...

thecrew 23. Mai 2017

Pah 2009.. 5 cent und 2011 30 cent für ein Bitcoin. Hatte darmals soagr mal ne Menge für...

Anonymer Nutzer 23. Mai 2017

Vertrauen ins Geld, und das ist noch vorhanden? Warst Du die letzten Jahre eingefroren?


Folgen Sie uns
       


Surface Book 3 - Test

Das Surface Book ist einmal mehr ein exzellentes Notebook, das viele Nischen bedient. Allerdings hätten wir uns nach fünf Jahren ein wenig mehr Neues gewünscht.

Surface Book 3 - Test Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
Energiewende
Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

    •  /