Kryptohandel: Bitstamp verlangt doch keine Inaktivitätsgebühr

Der Druck der Nutzer war offenbar zu groß: Die Kryptobörse Bitstamp sieht davon ab, eine Inaktivitätsgebühr zu erheben.

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Auf Bitstamp können Nutzer mit Kryptowährungen handeln.
Auf Bitstamp können Nutzer mit Kryptowährungen handeln. (Bild: Pixabay/Pixabay-Lizenz)

Die Kryptobörse Bitstamp wird keine Inaktivitätsgebühr erheben. Das hat das Unternehmen in einem neuen Blogbeitrag mitgeteilt. Die Gebühr selbst wurde am 6. Juli 2022 angekündigt, aber bereits am selben Tag wieder zurückgezogen.

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Ursprünglich wollte Bitstamp von allen Nutzern außerhalb der USA eine monatliche Gebühr von 10 Euro verlangen, wenn sie in den vergangenen zwölf Monaten keine Transaktionen durchgeführt haben. Die neue Regelung sollte ab dem 1. August 2022 gelten und nur Kunden betreffen, die 200 Euro und weniger auf ihrem Konto haben.

Offenbar haben Proteste der Nutzer zu einem Umdenken bei Bitstamp geführt. Wie das Unternehmen schreibt, habe man die Kunden gehört und werde daher die Gebühr nicht einführen. In der ursprünglichen Ankündigung hatte Bitstamp erklärt, dass die vielen inaktiven Konten eine derartige Gebühr notwendig machten, um allen Kunden weiterhin einen guten Service zu bieten.

Bitstamp entschuldigt sich

Im neuen Blogbeitrag kündigt das Unternehmen an, auch ohne die monatlichen Zahlungen weiterhin einen Sevice bieten zu wollen, der den Standard in der Industrie setzen soll. Wieso dies auf einmal ohne die Gebühr möglich ist, verrät Bitstamp nicht. Am Ende des Textes entschuldigt sich das Unternehmen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

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Denkbar ist, dass Bitstamp die Regelung vor dem Hintergrund eines Kryptogeldmarktes im Abschwung eingerichtet hat. Sollten sich die Kurse von Bitcoin, Ether und Co. nicht bald wieder erholen, dürften viele Nutzer kein Interesse daran haben, über die Plattform zu handeln. Seit Mitte Juni 2022 liegt der Kurs des Bitcoin um 20.000 US-Dollar herum, Ether liegt bei um die 1.000 US-Dollar.

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