Kryptogeld: Auch Kryptobroker Voyager Digital meldet Insolvenz an

Die Marktentwicklung und die Pleite von Three Arrows Capital haben dem Krypto-Broker Voyager Digital schwer zugesetzt.

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Ein weiterer Kryptobroker muss wegen des schwächelnden Marktes aufgeben.
Ein weiterer Kryptobroker muss wegen des schwächelnden Marktes aufgeben. (Bild: Pixabay/Pixabay-Lizenz)

Der Kryptobroker Voyager Digital hat Insolvenz angemeldet. Wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag mitteilt, sind die Entwicklung im Kryptogeldmarkt sowie die damit verbundene Pleite des Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital (3AC) die Gründe.

Voyager hat in New York eine sogenannte Chapter-11-Insolvenz beantragt, die eine Fortführung des Geschäftsbetriebs und eine Sanierung des Unternehmens zum Ziel hat. Die bereits vor Wochen ausgesetzten Handelstransaktionen werden allerdings weiterhin ruhen.

Dem Insolvenzantrag zufolge hat Voyager Verbindlichkeiten zwischen einer und zehn Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig habe das Unternehmen 110 Millionen US-Dollar an Bargeld und Kryptogeld zur Hand, die der finanziellen Liquidität während des Insolvenzprozesses dienen sollen. Voyager hält Krypto-Assets im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar, inklusive 650 Millionen US-Dollar, die Three Arrows Capital geliehen wurden.

Pleite von Three Arrows Capital wirkt sich auf den Markt aus

Der Zusammenbruch von 3AC hat Voyager stark zugesetzt. Ende Juni 2022 hatte Voyager den Hedgefonds bereits abgemahnt, da eine vereinbarte Ratenzahlung nicht geleistet wurde. Zu diesem Zeitpunkt dürfte 3AC bereits zahlungsunfähig gewesen sein.

3AC wurde zunächst von einem Gericht in den British Virgin Islands zur Liquidation von Assets aufgefordert. Mittlerweile hat der Hedgefonds selbst Insolvenz angemeldet, von den beiden Gründern fehlt jede Spur. Die Pleite von 3AC hat weite Kreise in der Krypto-Finanzwelt gezogen, das Unternehmen verwaltete einen der größten Kryptogeld-Hedgefonds auf dem Markt.

Seine Mitarbeiter will Voyager Digital im Rahmen des Insolvenzprozesses weiter bezahlen. Auf einer speziellen Webseite hat das Unternehmen Unterlagen zum Insolvenzprozess gesammelt, Betroffene können sich zudem direkt an den Insolvenzverwalter wenden.

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