Kryptobörse: Bitstamp führt Inaktivitätsgebühr ein

Die Kryptobörse Bitstamp verlangt von Nutzern ab dem 1. August 2022 unter bestimmten Umständen eine monatliche Gebühr.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Kryptobörse Bitstamp will von manchen Nutzern Gebühren haben, wenn sie nicht mit Bitcoin und Co. handeln.
Die Kryptobörse Bitstamp will von manchen Nutzern Gebühren haben, wenn sie nicht mit Bitcoin und Co. handeln. (Bild: Pixabay/Pixabay-Lizenz)

Wer ein Konto bei der Kryptobörse Bitstamp hat und bis 1. August 2022 zwölf Monate lang keine Aktivitäten vorweisen kann, kann unter Umständen mit einer Inaktivitätsgebühr von 10 Euro im Monat belangt werden. Das hat Bitstamp seinen Kunden mitgeteilt, wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag erklärt.

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Demnach gilt die Gebühr nur für Nutzer, die Einlagen unter 200 Euro haben und keine Aktivitäten vorweisen können. Nutzer in den USA sind grundsätzlich nicht von der Maßnahme betroffen. In seinem Blog erklärt Bitstamp, wie die Gebühr zu vermeiden ist.

Anders als bei Etoro, einer weiteren Krypto-Handelsplattform, reicht es bei Bitstamp nicht, sich einfach in sein Konto einzuloggen. Nutzer müssen Krypto-Assets kaufen oder verkaufen (mindestens 25 Euro, Britische Pfund oder US-Dollar), eine Einlage in Kryptowährungen oder Bargeld machen (ebenfalls mindestens 25 Euro, Britische Pfund oder US-Dollar) oder sich für das Staking-Programm Bitstamp Earn anmelden.

Gebühr ist Bitstamp zufolge unumgänglich

Bitstamp zufolge ist die Mehrzahl der Kunden nicht betroffen von der monatlichen Gebühr. Inaktive Konten zu verwalten, koste Geld, und um weiterhin allen Kunden einen guten Service anbieten zu können, müsse man die Gebühr erheben.

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Denkbar ist, dass Bitstamp die Regelung vor dem Hintergrund eines Kryptogeldmarktes im Abschwung eingerichtet hat. Sollten sich die Kurse von Bitcoin, Ether und Co. nicht bald wieder erholen, dürften viele Nutzer kein Interesse daran haben, über die Plattform zu handeln. Seit Mitte Juni 2022 liegt der Kurs des Bitcoin um 20.000 US-Dollar herum, Ether liegt bei um die 1.000 US-Dollar.

Wie Bitstamp am Anfang des Blogbeitrags impliziert, scheinen nicht alle betroffenen Nutzer mit der neuen Regelung einverstanden zu sein. Für weitere Fragen hat das Unternehmen eine FAQ-Seite eingerichtet.

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berritorre 07. Jul 2022 / Themenstart

Das ist ja auch noch halbwegs nachvollziehbar, weil in der Kneipe von Rosi vermutlich...

kevla 07. Jul 2022 / Themenstart

Ernstgemeinte Frage: Warum überhaupt ein Wallet? Sobald man seine Coins hat, kann man...

PPawL 06. Jul 2022 / Themenstart

ha ha!

berritorre 06. Jul 2022 / Themenstart

"Bitstamp zufolge ist die Mehrzahl der Kunden nicht betroffen von der monatlichen Gebühr...

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