Krypto-Währung: El Salvador nutzt Talfahrt des Bitcoin für großen Ankauf

Die selbsternannte Bitcoin-Nation El Salvador hat die aktuelle Schwäche der Währung ausgenutzt und eingekauft - offenbar am Smartphone.

Artikel veröffentlicht am ,
Der salvadorianische Präsident Nayib Bukele als Avatar
Der salvadorianische Präsident Nayib Bukele als Avatar (Bild: Reuters)

Das mittelamerikanische Land El Salvador hat 410 Bitcoin für 15 Millionen US-Dollar gekauft, wie Präsident Nayib Bukele auf Twitter mitgeteilt hat. Damit hat das Land die aktuelle Schwäche der Kryptowährung ausgenutzt, um seine staatlichen Vorräte an Bitcoin aufzustocken.

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Auslöser für den Kauf ist der Absturz des Bitcoin-Kurses: Die Krypto-Währung ist am 22. Januar 2022 auf 34.200 US-Dollar gesunken. Der salvadorianische Präsident nutzte die Talfahrt aus, um zuzuschlagen. Eine Woche zuvor hatte Bukele noch getwittert, dass er den damaligen Niedrigstand wohl verpasst habe.

Vielleicht hätte Bukele aber auch noch warten sollen: Die Talfahrt des Bitcoin hat sich am 24. Januar fortgesetzt. Mittlerweile ist die Währung nur noch knapp 33.600 US-Dollar wert, also weniger als die Hälfte des Allzeithochs vom November 2021. Damals erreichte der Bitcoin einen Wert von 68.744,03 US-Dollar.

Bukele soll per Smartphone kaufen

Der Webseite The Street zufolge ist unklar, ob Bukele die Bitcoin mit Hilfe staatlicher Gelder oder mit privatem Vermögen erworben hat. Angeblich soll der salvadorianische Präsident die Bitcoin über sein Smartphone gekauft haben.

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El Salvador ist das erste Land der Welt, in dem Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel gilt. Die ursprüngliche Währung Colón wurde bereits 2001 durch den US-Dollar ersetzt; offiziell ist die alte Währung zwar noch im Umlauf, wird aber nicht mehr ausgegeben und von der Zentralbank einbehalten.

Die Gründe für den aktuellen Kursverfall des Bitcoin und auch anderer Kryptowährungen wie Ether könnten in der US-Geldpolitik liegen. Es wird erwartet, dass die US-Notenbank Fed bald mit Zinsanhebungen auf die hohe Inflation reagieren wird. Steigende Zinsen sind in der Regel nachteilig für risikoreiche Anlageklassen.

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berritorre 27. Jan 2022

Eben, es kommt immer auf's Bezugsystem an. ;-)

berritorre 27. Jan 2022

Du nicht? Aber ich muss ja nicht eine Million haben, um Pleite zu gehen, wenn ich eine...

most 25. Jan 2022

Bis Ende 2020 war Bitcoin auch nur ein Kuriosum, was für Freaks. Der Kurs verlief 1,5...

Urbautz 25. Jan 2022

Ja, das mit den Partnern ist ziemlich unsinn. Ich sehe das ganze als ein großes...



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