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Krypto: Volksbank stellt Bitcoin-Automaten auf

In der Hauptstelle in Ingolstadt können Kunden der Volksbank Bayern Mitte künftig Euro gegen Bitcoin tauschen. Die Bank sieht sich als Vorreiter.
/ Tobias Költzsch
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Die Einweihung des Bitcoin-Automaten in Ingolstadt (Bild: Volksbank Bayern Mitte)
Die Einweihung des Bitcoin-Automaten in Ingolstadt Bild: Volksbank Bayern Mitte

Die Volksbank Bayern Mitte hat in ihrer Hauptstelle in Ingolstadt einen Automaten zum Kauf von Bitcoin aufgestellt. Das berichtet die Bank in einer Pressemitteilung ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ). Mit dem Gerät können Kunden Eurobanknoten in Bitcoin tauschen.

Die Bitcoin werden nach dem Umtausch an eine Wallet gesendet. Dabei können entsprechende Apps auf einem Smartphone oder die Bitcoin-Go-Card der Volksbank genutzt werden. Über einen QR-Code wird dem Automaten die Adresse der Wallet mitgeteilt; eine manuelle Eingabe der Adresse ist nicht möglich.

Für die Nutzung des Angebots fällt eine Kommissionsgebühr von 8,1 Prozent an. Kunden müssen mindestens 50 Euro eintauschen. Die Bitcoin sollen nach einer Zeitverzögerung von ungefähr zehn Minuten auf die Wallet gutgeschrieben werden.

Volksbank arbeitet mit Partnern zusammen

Die Volksbank Bayern Mitte tauscht nicht selbst Euro gegen Bitcoin um: Bei dem Angebot arbeitet das Finanzinstitut mit dem Anbieter Kurant zusammen, der die Kryptowährung über die Sutor-Bank kauft. Um den Automaten zu verwenden, müssen Nutzer sich entsprechend bei Kurants Dienst Spot 9 anmelden und verifizieren.

Die Verifizierung findet über ein Videoident-Verfahren statt, bei dem der Ausweis des Nutzers abgeglichen wird. Beim Umtausch soll der Automat die Nutzer durch die jeweiligen Schritte leiten.

Die Volksbank Bayern Mitte setzt seit einiger Zeit auf das Thema Bitcoin. Die Bank bietet unter anderem Gespräche mit spezialisierten Beratern an. Andere Banken sind beim Thema Kryptowährungen vorsichtiger: Die Sparkassen haben gerade erst beschlossen , dass sie ihren Kunden vorerst keinen Handel mit Kryptowährungen ermöglichen wollen. Stattdessen rät die Bank von Kryptoprodukten ab.


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