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Krypto-Steuern vor dem Umbruch:
Was Anleger jetzt wissen müssen

Krypto-Gewinne sind in Deutschland unter bestimmten Bedingungen steuerfrei. Anleger müssen sich aber künftig auf strengere Kontrollen und eine erweiterte Steuerpflicht einstellen.
/ Ulrike Barth
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2026 könnte das Jahr sein, in dem die lukrative Haltefrist - auch für Bitcoin - abgeschafft wird. (Bild: Sebastien Bozon / AFP via Getty Images)
2026 könnte das Jahr sein, in dem die lukrative Haltefrist - auch für Bitcoin - abgeschafft wird. Bild: Sebastien Bozon / AFP via Getty Images

Wer in Deutschland eine Aktie verkauft, zahlt pauschal 25 Prozent Abgeltungssteuer auf den Gewinn. Wer dagegen Bitcoin ein Jahr hält, zahlt nichts – ganz egal, ob er oder sie hundert oder hunderttausend Euro investiert hat.

Was nach einem Fehler im System klingt, ist geltendes Steuerrecht – noch. Denn 2026 könnte das Jahr sein, in dem die lukrative Haltefrist abgeschafft wird. Neue Transparenzregeln verschaffen den Steuerbehörden ohnehin schon einen genauen Einblick in die Krypto-Geschäfte privater Anleger. Wer mit Kryptowährungen handelt, sollte sich also darauf einstellen, dass der Fiskus künftig bald genauer hinschaut.

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