Krypto-Steuern vor dem Umbruch: Was Anleger jetzt wissen müssen
Krypto-Gewinne sind in Deutschland unter bestimmten Bedingungen steuerfrei. Anleger müssen sich aber künftig auf strengere Kontrollen und eine erweiterte Steuerpflicht einstellen.
Wer in Deutschland eine Aktie verkauft, zahlt pauschal 25 Prozent Abgeltungssteuer auf den Gewinn. Wer dagegen Bitcoin ein Jahr hält, zahlt nichts – ganz egal, ob er oder sie hundert oder hunderttausend Euro investiert hat.
Was nach einem Fehler im System klingt, ist geltendes Steuerrecht – noch. Denn 2026 könnte das Jahr sein, in dem die lukrative Haltefrist abgeschafft wird. Neue Transparenzregeln verschaffen den Steuerbehörden ohnehin schon einen genauen Einblick in die Krypto-Geschäfte privater Anleger. Wer mit Kryptowährungen handelt, sollte sich also darauf einstellen, dass der Fiskus künftig bald genauer hinschaut.