Krypto-Scam: 56 Millionen US-Dollar für Geschädigte von Bitconnect

Opfer des Schneeballsystems von Bitconnect können zumindest auf eine teilweise Entschädigung für ihre Bitcoin-Investitionen hoffen.

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Bitconnect-Investoren hofften auf Bitcoin-Reichtum.
Bitconnect-Investoren hofften auf Bitcoin-Reichtum. (Bild: Pixabay)

US-Behörden haben von einem ehemaligen Promoter des Schneeballsystems von Bitconnect Kryptowährungen im Wert von 56 Millionen US-Dollar ausgehändigt bekommen. Damit sollen Opfer des kriminellen Geschäfts entschädigt werden, das nie ernsthafte Investitionen betrieb, sondern von Anfang an als Betrug aufgebaut gewesen sein dürfte.

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Bitconnect hatte in den Jahren 2016 bis 2018 den Hype um Kryptowährungen in Kombination mit dem fehlenden Wissen der Beteiligten ausgenutzt und ein klassisches Schneeballsystem aufgebaut. Investoren wurde versprochen, dass das von ihnen investierte Geld in lukrative Kryptogeschäfte gesteckt werde - in Wahrheit wurden Beteiligte mit dem Geld neuer Investoren ausgezahlt. Betroffene in den USA können sich über eine Webseite melden, um eventuell eine Entschädigung zu erhalten.

Bitconnect handelte hauptsächlich mit Bitcoin, Investoren erhielten einen Zinssatz für ihr verliehenes Geld. Für die Investition kauften Nutzer die Tauschwährung Bitconnect (BCC), die sie später vorgeblich wieder in Bitcoin zurücktauschen können sollten. Ende 2017 und Anfang 2018 fiel das System in sich zusammen, am 17. Januar 2018 wurde Bitconnect geschlossen. Der Kurs des BCC fiel sofort um 92 Prozent.

Ehemaliger Promoter vor Gericht

Wie The Verge berichtet, stammt das Kryptogeld von Glenn Arcaro, der sich selbst als Bitconnects "Number One Promoter" bezeichnet und wegen Betrugs vor Gericht steht. Seiner Aussage nach hat er für seine Arbeit bei Bitconnect Kryptowährungen im Wert von 24 Millionen US-Dollar erhalten.

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Bitconnect ist heute vor allem auch wegen einer Präsentation bekannt, in der ein Investor mit fragwürdigen Gesangseinlagen die Vorzüge des Bitconnect-Systems anpries. Die Präsentation diente in der Folge als Quelle für zahlreiche Memes.

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