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Krypto-Messenger: Threema soll Open Source werden

Das Team des Krypto-Messengers bekommt Unterstützung von einer Investmentfirma und will Threema künftig als Open Source bereitstellen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Threema soll Open Source werden.
Threema soll Open Source werden. (Bild: Threema)

Die Schweizer Krypto-Messenger-App Threema hat einen Investor für eine Expansion des Geschäfts gefunden. Gleichzeitig kündigte das Threema-Entwicklungsteam an, dass der vor allem in der Schweiz und in Deutschland populäre Messenger als Open Source offengelegt werden soll. Bisher war Threema vollständig proprietär und der Einsatz kostenpflichtig. Begründet wurde das bislang mit der damit verbundenen Unabhängigkeit des Herstellers.

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Nach einer intensiven Aufbauphase lege Threema mit dem Einstieg der deutsch-schweizerischen Investmentgesellschaft Afinum Management AG aus Zürich den Grundstein für Kontinuität, weiteres Wachstum und eine Beschleunigung der Produktentwicklung, heißt es in der Ankündigung. Afinum teile vollumfänglich Threemas Werte bezüglich Sicherheit und Schutz der Privatsphäre. Die durch diese Partnerschaft gewonnenen zusätzlichen Ressourcen ermöglichten es Threema, über den deutschsprachigen Teil Europas hinauszuwachsen. Die drei Gründer und Entwickler - Manuel Kasper, Silvan Engeler und Martin Blatter - blieben mit einem wesentlichen Anteil an der Gesellschaft beteiligt und sollen das Threema-Unternehmen weiter führen.

In den nächsten Monaten werde Threema den App-Quellcode vollständig offenlegen und reproduzierbare Builds ermöglichen, betonten die Entwickler. "Diese umfassende Transparenz erlaubt es jedermann, die Sicherheit und Funktionsweise von Threema selbstständig zu überprüfen und zu verifizieren, dass der veröffentlichte Quellcode mit der installierten App übereinstimmt." Threema greift damit eine Kritik auf, die Datenschutzaktivisten in der Vergangenheit immer wieder vorgetragen hatten. Die Behauptungen von Threema zur Wahrung der Privatsphäre könne man nur überprüfen, wenn der Code der App Open Source sei, hieß es.

Die Threema-Macher kündigten außerdem eine neue Funktion an: Künftig soll es möglich sein, mehrere Geräte parallel zu benutzen. Im Gegensatz zu anderen Ansätzen soll auf einem Server keine Spur von persönlichen Daten zurückbleiben. Dank dieser Technologie kann Threema ohne Smartphone auf einem PC genutzt werden.

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Hyde Mr 09. Sep 2020

Irren ist menschlich. Klasse wäre es Sie würden Ihr Geraune durch löschen...

Hyde Mr 09. Sep 2020

Ich hätte mit einem hardlink auf der console angefangen

FreiGeistler 08. Sep 2020

Stimmt. Und mein "modifizierte Version" ist auch nicht ganz korrekt. Das Signal...

lumpsum 06. Sep 2020

"An attacker gained access to the servers hosting Matrix.org. The intruder had access to...

lumpsum 06. Sep 2020

Solange Matrix das Metadaten-Problem nicht gelöst hat, bleibt es um Welten schlechter als...


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