Krypto: Coinbase wirft Konkurrenz schlechtes Wirtschaften vor
Coinbase will nichts von einer möglichen Pleite wissen: Anders als zahlreiche Krypto-Konkurrenten habe man sicherer investiert.
Die Krypto-Handelsplattform Coinbase hat in einem Blogbeitrag erklärt, dass das Unternehmen besser als zahlreiche Konkurrenten auf die aktuelle weltweite finanzielle Situation vorbereitet sei. Anders als andere Krypto-Handelsunternehmen und Hedgefonds habe man bei Coinbase die klassischen Regeln des Finanzmarktes befolgt, weshalb keine Insolvenz zu erwarten sei.
Coinbase zufolge gerieten andere Marktteilnehmer in den "Rausch des Kypto-Bullenmarktes" und vergaßen dabei die "Basisregeln des Risikomanagements". Mit einem Bullenmarkt wird ein aufstrebender Aktienmarkt bezeichnet; die Nomenklatur wird auch im Bereich der Kryptowährungen verwendet.
Nicht abgesicherte Investments, große Anlagen im Terra-Ökosystem sowie eine starke Zusammenarbeit mit Krypto-Hedgefonds wie Three Arrows Capital (3AC) hätten das Risiko für die Konkurrenz stark erhöht. 3AC ist mittlerweile insolvent, die Gründer sind untergetaucht; der Stable-Coin Terra ist abgestürzt.
Coinbase sieht Parallelen in der Vergangenheit
Coinbase zieht eine Parallele zu den jüngsten Pleiten und Auswirkungen im Kryptomarkt mit früheren Insolvenzen im klassischen Finanzmarkt. Damals wie heute seien gute Risikoanalysen und die Einhaltung grundlegender Prinzipien des Finanzmarktes notwendig - anders als die Konkurrenz will Coinbase dies bieten.
Entsprechend habe Coinbase weder Verluste zu verzeichnen, noch seien Kunden von Insolvenzen betroffen. Die Kundenanlagen werden dem Unternehmen zufolge 1-zu-1 gehalten und seien daher sicher. Im Blogbeitrag erklärt Coinbase detaillierter, wie eine Insolvenz auch in Zukunft vermieden werden soll.
Coinbase hatte bereits Mitte Juni 2022 bis zu 1.100 Mitarbeiter entlassen, was 18 Prozent der Belegschaft entspricht. Dadurch sollten Betriebskosten angesichts des zu erwartenden Kryptowinters gesenkt werden.
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