Krypto-Betrug: Meme-Coin-Projekt lässt 60 Millionen Dollar verschwinden

Krypto-Fans investierten 60 Millionen US-Dollar in ein neues Blockchain-Projekt namens Anubisdao. Jetzt ist das Geld weg.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Die Zahl der Kryprowährungen wächst - und mit ihr die Zahl der Betrugsfälle.
Die Zahl der Kryprowährungen wächst - und mit ihr die Zahl der Betrugsfälle. (Bild: Jack Taylor via Getty Images)

Die Krypto-Szene ist um einen Betrugsfall reicher: Am 28. Oktober 2021 begann auf der Crowdfunding-Plattform Cooper Launch der Verkauf eines neuen Cyber-Tokens namens Anubisdao. Obwohl über den sogenannten Meme-Coin kaum etwas bekannt ist, investierten Anleger 60 Millionen US-Dollar in das Projekt. Nur einen Tag später war das gesamte Geld spurlos verschwunden.

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Wie die Nachrichtenseite Cnbc.com unter Berufung auf einen der geprellten Investoren berichtet, wurden sämtliche Einnahmen auf eine Wallet überwiesen und sind seither nicht mehr auffindbar. Der Informant hat eigenen Angaben zufolge selbst 470.000 US-Dollar in Anubisdao investiert, räumt jedoch ein, dass er kaum Kenntnis über das Projekt hatte.

Im Internet-Forum Reddit diskutieren Nutzerinnen und Nutzer hitzig über den Verbleib des Geldes. Während einige vermuten, die Initiatoren des Projekts hätten sich mit der Beute aus dem Staub gemacht, gehen andere davon aus, dass eine dritte Partei sich via Phishing-Angriff Zugang zur Wallet der Betreiber verschafft hat.

Initiatoren weisen Schuld von sich

Anubisdao selbst verkündete laut Cnbc via Twitter, es habe einen unvorhergesehenen Fehler auf der Crowdfunding-Plattform Cooper Launch gegeben, der zu dem Vorfall geführt habe. Die Betreiber des Portals dementierten das jedoch und gaben ihrerseits an, dass die Anubisdao-Gründer offenbar den Zugriff auf ihre Wallet-Schlüssel nicht ausreichend geschützt hätten.

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Die Umstände des gesamten Diebstahls erscheinen ebenso nebulös wie Anubisdao selbst. Alles, was öffentlich über das Krypto-Asset bekannt ist: Es hatte einen Hund im Logo - offenbar in Anlehnung an beliebte Kryptowährungen wie den Dogecoin oder den Shiba-Inu-Coin. In der Produktbeschreibung auf Cooper Launch stehen lediglich die Worte "Bark, bark, bark, bark, bark and bark".

Wie ein derartig dubioses Projekt 60 Millionen US-Dollar generieren konnte, bleibt schleierhaft. Es ist indes nicht der erste Vorfall dieser Art. Erst kürzlich stahlen Betrüger mit einem Meme-Token namens Squid-Game-Coin mehrere Millionen Dollar von gutgläubigen Investoren.

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