Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

Artikel veröffentlicht am ,
Ob Craig Wright tatsächlich Zugriff auf die 1,1 Millionen Bitcoins hat, ist immer noch nicht sicher.
Ob Craig Wright tatsächlich Zugriff auf die 1,1 Millionen Bitcoins hat, ist immer noch nicht sicher. (Bild: Pixabay)

Ein Gericht in Florida hat entschieden, dass der Australier Craig Wright alleiniger Besitzer von 1,1 Millionen Bitcoin ist. Die Coins haben aktuell einen Wert von über 45,6 Milliarden Euro. In dem Rechtsstreit beanspruchte die Familie von David Kleiman, Wrights 2013 verstorbenem Geschäftspartner, die Hälfte der Coins.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler C++ (m/w/d)
    vitero GmbH, Stuttgart
  2. IT Business Analyst SAP (m/w/d)
    SCHUFA Holding AG, Wiesbaden, Hamburg, Berlin, Bochum
Detailsuche

Dem Gericht konnten die Anwälte von David Kleimans Bruder Ira allerdings offenbar nicht glaubhaft darlegen, dass Wright und Kleiman Geschäftspartner waren und die Bitcoins gemeinsam geschürft haben. Allerdings wurden dem gemeinsam von den beiden gegründeten Joint-Venture-Unternehmen 100 Millionen US-Dollar zugesprochen, wie der Guardian berichtet - ein Bruchteil des Wertes der 1,1 Millionen Bitcoin.

Wright hatte über seine Anwälte bestritten, dass Kleiman und er als Partner Bitcoin geschürft hätten. Den Anwälten Ira Kleimans zufolge soll Wright erst nach dem Tod von David Kleiman angefangen haben, die gemeinsame Geschichte der beiden zu ändern.

Verteidigung von Wright geht von unterschiedlichen Deutungen von "Partnerschaft" aus

Die Verteidigung Wrights beruft sich darauf, dass es keine schriftliche Abmachung zwischen David Kleiman und Wright gegeben hat. Außerdem sei Wright autistisch, weshalb es mitunter schwer sei, mit ihm zu kommunizieren. Daher sollen die beiden eine unterschiedliche Vorstellung des Begriffs Partnerschaft gehabt haben.

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2022, Virtuell
  2. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Prozess hat international für Aufsehen gesorgt, da Craig Wright mehrfach behauptete, dass er der Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto sei. Tatsächliche Beweise für die Behauptung gibt es bislang nicht; Wright hatte in der Vergangenheit gesagt, dass er nach dem Prozess einen Beweis erbringen würde.

Die im Prozess verhandelten Bitcoins stammen tatsächlich aus der Frühphase der Kryptowährung und wurden seit ihrer Erstellung nicht für Transaktionen genutzt. In der Vergangenheit hatten einzelne Mitglieder der Krypto-Szene Wright dazu aufgefordert, einen der Bitcoins in eine andere Wallet zu bewegen - dies wäre ein Nachweis, dass Wright zumindest an die Coins herankommt und ein starker Hinweis darauf, dass er sie in der Frühphase der Bitcoin-Geschichte geschürft hat.

Wright will einen Großteil des Bitcoin-Vermögens nach dem Urteil an wohltätige Zwecke spenden. Spätestens dann wird sich zeigen, ob er an die Coins herankommt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


CraigS Wrong 09. Dez 2021 / Themenstart

Irrelevant, denn Craig hat keine Schlüssel um die 1.1 millionen BTC zu verkaufen. Und die...

CraigS Wrong 09. Dez 2021 / Themenstart

Hier sind so viele Fehlinformationen, das sollte man meinen die Golem Leser hätten...

Teeklee 08. Dez 2021 / Themenstart

Naja es kommt halt auf die Situation an... Klar wenn er eh schon genug Kohle hat braucht...

x2k 08. Dez 2021 / Themenstart

Es gibt mehrere Punkte die dafür verantwortlich sind ob Btc abstürzt oder nicht. 1. Das...

smonkey 07. Dez 2021 / Themenstart

Ob Wright Autist ist oder nicht sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall beschreibt dass...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Framework Laptop im Hardware-Test
Schrauber aller Länder, vereinigt euch!

Der modulare Framework Laptop ist ein wahrgewordener Basteltraum. Und unsere Begeisterung für das, was damit alles möglich ist, lässt sich nur schwer bändigen.
Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner

Framework Laptop im Hardware-Test: Schrauber aller Länder, vereinigt euch!
Artikel
  1. FTTH: Liberty Network startet noch mal in Deutschland
    FTTH
    Liberty Network startet noch mal in Deutschland

    Das erste FTTH-Projekt ist gescheitert. Jetzt wandert Liberty von Brandenburg nach Bayern an den Starnberger See.

  2. 5.000 Dollar Belohnung: Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen
    5.000 Dollar Belohnung
    Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen

    Tesla-Chef Elon Musk bot einem US-Teenager jüngst angeblich 5.000 US-Dollar, damit der seinen auf Twitter betriebenen Flight-Tracker einstellt.

  3. Let's Encrypt: Was Admins heute tun müssen
    Let's Encrypt
    Was Admins heute tun müssen

    Heute um 17 Uhr werden bei Let's Encrypt Zertifikate zurückgezogen. Wir beschreiben, wie Admins prüfen können, ob sie betroffen sind.
    Eine Anleitung von Hanno Böck

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 12GB 1.499€ • iPhone 13 Pro 512GB 1.349€ • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen • One Plus Nord 2 335€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Sennheiser Gaming-Headset 169,90€ [Werbung]
    •  /