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Kritische Sicherheitslücke: Libpng in Skype für Linux repariert

In der Linux-Version der Videotelefoniesoftware Skype haben die Entwickler eine seit längerem bekannte Schwachstelle in der Bibliothek Libpng repariert.

Artikel veröffentlicht am ,
In Skype für Linux wurde eine Sicherheitslücke geschlossen.
In Skype für Linux wurde eine Sicherheitslücke geschlossen. (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)

Skype hat ein Update für die Linux-Variante seiner Videotelefoniesoftware veröffentlicht. Grund ist eine bereits bekannte Sicherheitslücke in der Bibliothek Libpng, die für die Verarbeitung von Bilddateien im PNG-Format zuständig ist. Die undichte Libpng-Datei ist lediglich in der statisch verlinkten Version von Skype für Linux enthalten. Alle anderen Versionen greifen auf die im System integrierte Version der Bibliothek zurück, für die Linux-Distributionen selbst Updates geliefert haben. In Skype 2.2.0.99 für Linux ist der Fehler behoben.

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Laut Libpng-Entwickler handelt es sich um eine kritische Schwachstelle in der Funktion png_set_text_2(), in der ein Speicherfehler verursacht und das Einschleusen von fremdem Code über manipulierte Bilddateien ermöglicht werden kann. Der Fehler betrifft die aktuellen Versionen 1.5.9, 1.4.10, 1.2.48 und 1.0.58, die auf 1.5.10, 1.4.11, 1.2.49 und 1.0.59 aktualisiert werden sollten. Die korrigierten Versionen sind bereits seit dem 29. März 2012 erhältlich.

Schwachstelle schon lange behoben

Korrigierte Versionen der Systembibliothek sind seit längerem in den verschiedenen Softwarequellen der Linux-Distributionen erhältlich. Auch Hersteller, die eigene Versionen von Libpng in ihren Browsern integriert haben, haben längst reagiert und Updates veröffentlicht.

Eigentlich gilt Skype als sehr abhörsicher und vergleichsweise datenschutzfreundlich. Die Linux-Versionen werden in letzter Zeit allerdings selten aktualisiert. Das letzte Update erschien vor über einem Jahr. Zuletzt war bekanntgeworden, dass Skype auf seinen Node-Servern Linux als Betriebssystem einsetzt.

Zuvor hatte das von Microsoft übernommene Unternehmen Skypekit veröffentlicht, über das fremde Anwendungen auch unter Linux auf Skype-Funktionen zugreifen können. Vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass über eine gepatchte Version von Skypekit sowohl die internen als auch die externen IP-Adressen von Nutzern ausgelesen werden können.

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Karl-Heinz 15. Mai 2012

Die bieten Staaten doch eine Abhörschnittstelle an...:


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