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Kritik des Ex-Opera-Chefs: "Opera hat sein Ansehen verschleudert"

Der frühere Chef von Opera Software, Jon S. von Tetzchner, kritisiert, dass der Browserhersteller nicht an seiner Browser-Engine festgehalten hat. Es habe zu wenig neue Funktionen gegeben und der Ruf als Hersteller eines schnellen Browsers mit besonderen Fähigkeiten sei verschleudert worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Jon S. von Tetzchner kritisiert den eingeschlagenen Kurs von Opera.
Jon S. von Tetzchner kritisiert den eingeschlagenen Kurs von Opera. (Bild: John Schults/Reuters)

Bei Opera habe sich vieles zum Schlechten entwickelt, kritisiert der Mitbegründer und langjährige Firmenchef Jon S. von Tetzchner. Er wurde vor vier Jahren von Lars Boilesen an der Spitze des norwegischen Browserherstellers abgelöst. Im Gespräch mit Cnet sagte von Tetzchner, Opera könnte deutlich besser dastehen, wenn der Browserhersteller nicht so lieblos mit seiner Browserengine Presto umgegangen wäre.

Inhalt:
  1. Kritik des Ex-Opera-Chefs: "Opera hat sein Ansehen verschleudert"
  2. Baldiges Aus von My Opera ist für von Tetzchner ein Fehler

Opera könnte 500 Millionen Nutzer haben statt 300 Millionen, sagte er. In den vergangenen vier Jahren habe es keine neuen Funktionen mehr für den Browser gegeben. In den vorhergehenden vier Jahren seien dagegen viele neue Funktionen integriert worden.

Opera hätte bei Presto bleiben sollen

Nach Auffassung von Tetzchner hat Opera seinen "Ruf als Hersteller eines schnellen Browsers mit topaktuellen Funktionen verschleudert". Kritisch sieht der frühere Chef die Abkehr von der Presto-Engine, also Operas eigener Browser-Engine. Im vergangenen Jahr wurde der Wechsel von Presto auf die Chrome-Engine vollzogen. Allerdings fehlen der Chrome-Variante von Opera noch immer viele bekannte Opera-Funktionen, die es weiterhin nur in der Presto-Ausführung gibt.

Auf dieses Problem ging von Tetzchner allerdings gar nicht ein, er sieht den Fehler darin, dass Opera in den vergangenen Jahren Presto sträflich vernachlässigt habe. Weil nicht mehr in die eigene Engine investiert worden sei, habe Opera nicht mehr mit den Wettbewerbern mithalten können. Als "Konsequenz wurde sie weggeschmissen", beklagt von Tetzchner.

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Baldiges Aus von My Opera ist für von Tetzchner ein Fehler 
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Anonymer Nutzer 29. Jan 2014

...habe ich mit Opera entwickelt. Gibt nämlich nichts besseres als Opera Dragonfly...

oBsRVr666 27. Jan 2014

Ich weiß jetzt nicht in wie weit die GUI / Bedienphilosophie von Opera 12.x mit der...

oBsRVr666 27. Jan 2014

Jaja, es gab da mal so ein Spiel ... aber das hat hiermit nichts zu tun. http://de...

Anonymer Nutzer 27. Jan 2014

Für Chromium gilt das Gleiche, wie für Chrome. Zuviel Nähe zu Google. Ich glaube sogar...

tibrob 26. Jan 2014

Ganz tolle Wurst. Opera hat vieles einfach schon von Hause aus mitgeliefert, was man bei...


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