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Jon S. von Tetzchner kritisiert den eingeschlagenen Kurs von Opera.
Jon S. von Tetzchner kritisiert den eingeschlagenen Kurs von Opera. (Bild: John Schults/Reuters)

Baldiges Aus von My Opera ist für von Tetzchner ein Fehler

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Der erste Nicht-Presto-Browser von Opera erschien für die Android-Plattform, und Opera tauschte die bisherige Version einfach durch die neue aus. Das erregte bei Opera-Mobile-Nutzern viel Unmut, und Opera sah sich gezwungen, die Presto-Version von Opera Mobile weiterhin in Googles Play Store anzubieten.

Opera widerspricht seinem Exchef

Ganz anders als von Tetzchner sieht das der Opera-CTO Håkon Wium Lie. Er meint, für die meisten Nutzer spiele die im Browser verwendete Rendering-Engine keine Rolle. Daher habe sich Opera für den Wechsel entschieden, weil eine eigene Rendering-Engine keinen Wettbewerbsvorteil mehr bringen würde. Die Entscheidung hätten die Entwickler getroffen, damit sie sich mehr um andere Aufgaben kümmern können.

Auch Lie geht nicht darauf ein, dass der Chrome-Version von Opera noch immer viele Funktionen fehlen, so dass viele Opera-Nutzer weiterhin den Presto-Browser einsetzen, weil sie ungern auf liebgewonnene Funktionen verzichten wollen. Bisher gibt es keinen Zeitplan, wann der Chrome-Browser alle Funktionen des Presto-Browsers erhalten wird.

Ex-Opera-Chef sieht Vivaldi als Nachfolger von My Opera

Aber auch an anderer Front gibt es Kritik vom Exchef. Am 1. März 2014 wird Opera alle My-Opera-Funktionen abschalten, also alle Foren, Blogs und alle E-Mail-Funktionen. Laut von Tetzchner betrifft das vor allem die Nutzer, die bei der Entwicklung von Opera geholfen haben. Um diese Nutzer aufzufangen, hat von Tetzchner mit 19 weiteren früheren Opera-Mitarbeitern Ende November 2013 den Dienst Vivaldi ins Leben gerufen.

Er soll ehemaligen My-Opera-Nutzern alle Funktionen liefern, die sie dort hatten. Auch Vivaldi ist kostenlos nutzbar, und bisher soll es einige Tausend Nutzer haben. Das Unternehmen will mit Premiumdiensten und Affiliate-Links Geld verdienen, aber beides wurde bisher nicht umgesetzt.

 Kritik des Ex-Opera-Chefs: "Opera hat sein Ansehen verschleudert"

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Anonymer Nutzer 29. Jan 2014

...habe ich mit Opera entwickelt. Gibt nämlich nichts besseres als Opera Dragonfly...

oBsRVr666 27. Jan 2014

Ich weiß jetzt nicht in wie weit die GUI / Bedienphilosophie von Opera 12.x mit der...

oBsRVr666 27. Jan 2014

Jaja, es gab da mal so ein Spiel ... aber das hat hiermit nichts zu tun. http://de...

Anonymer Nutzer 27. Jan 2014

Für Chromium gilt das Gleiche, wie für Chrome. Zuviel Nähe zu Google. Ich glaube sogar...

tibrob 26. Jan 2014

Ganz tolle Wurst. Opera hat vieles einfach schon von Hause aus mitgeliefert, was man bei...



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