Krita 4.2.0: Open-Source-Zeichenprogramm unterstützt HDR auf Windows 10

Das Zeichenprogramm Krita ist Kennern als kostenlose Alternative zu Photoshop bekannt. In der neuen Version wurde HDR-Support hinzugefügt. Der setzt allerdings Windows 10 voraus. Die Entwickler mussten das Programm zudem für DirectX anpassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein mit Krita erstelltes HDR-Bild
Ein mit Krita erstelltes HDR-Bild (Bild: Krita)

Die neue Version 4.2.0 des kostenlosen Zeichenprogramms Krita unterstützt High Dynamic Range für Windows 10. Dazu mussten die Entwickler ihr auf OpenGL basierendes Open-Source-Tool anpassen, da der für die HDR-Farbtiefe verantwortliche Standard Rec 2020 nur per DirextX funktioniert. Dieser unterstützt 10 oder 12 Bit Tiefe pro RGB-Kanal. Standardmäßig nutzt Krita normales SRGB, was im Bereich der roten und grünen Farben etwas weniger Abstufungen bietet.

"Warum ist das cool? Man hat einen größeren Umfang an Farben zum Arbeiten", schreiben die Entwickler im Blogpost. Neben herkömmlichen Zeichnungen und Bildern lassen sich mit Krita 4.2.0 auch Animationen in HDR erstellen. Der Videorenderer nutzt dafür den H.265-Codec. Um HDR allerdings nutzen zu können, ist zum einen entsprechende Hardware notwendig: Ein HDR-Monitor und eine aktuelle dedizierte Grafikkarte sind empfehlenswert.

Kostenlose Alternative mit HDR

Zum anderen setzt die bessere Farbtiefe zwingend Windows 10 mit installierter Version 1809 aus. Anschließend müssen Nutzer den HDR-Modus in Windows 10 manuell einstellen und den RC-2020-Farbraum in Krita auswählen. Eine genaue Anleitung stellen die Entwickler in ihrer Ankündigung bereit.

Krita 4.2.0 kann kostenlos auf der Herstellerseite heruntergeladen werden. Die Version gibt es momentan nur für Windows 10. Da es sich dabei um kostenlose Software handelt, ist sie für Grafiker oder Hobbykünstler eine gute Alternative zu Photoshop CC, das theoretisch 32-Bit-Farben unterstützt. Allerdings gibt es dafür noch keine erschwingliche Hardware. Auch 10-Bit-HDR ist eher bei Pen-Displays von Wacom vorhanden, bei preiswerteren Herstellern wie Huion oder Xp-pen hingegen meist nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Apple M2 Max
Ist der kleinere Kühler im Macbook Pro 14 ein Nachteil?

Die neuen Macbooks sparen laut iFixit an der Kühlung. Wir haben getestet, ob das stimmt und wie sich das auf die Leistung des M2 Max auswirkt.
Eine Analyse von Oliver Nickel

Apple M2 Max: Ist der kleinere Kühler im Macbook Pro 14 ein Nachteil?
Artikel
  1. Celsius: Kryptobank soll Schneeballsystem betrieben haben
    Celsius
    Kryptobank soll Schneeballsystem betrieben haben

    Die insolvente Kryptobank Celsius hat mit den Einlagen neuer Kunden die Auszahlungen an Bestandskunden finanziert.

  2. Streaming: Netflix droht bei unerlaubtem Kontensharing mit Sperrung
    Streaming
    Netflix droht bei unerlaubtem Kontensharing mit Sperrung

    Abonnenten von Netflix müssen sich in Deutschland darauf einstellen, dass das Konto gesperrt wird, falls es unerlaubt mit anderen geteilt wird.

  3. Pyka Pelican Cargo: Weltgrößtes autonomes Elektro-Frachtflugzeug vorgestellt
    Pyka Pelican Cargo
    Weltgrößtes autonomes Elektro-Frachtflugzeug vorgestellt

    Der Pyka Pelican Cargo soll das weltweit größte autonome elektrische Frachtflugzeug sein und 320 km weit fliegen können.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 15% Extra-Rabatt auf Fernseher bei Otto • Roccat Kone Pro -56% • Xbox Series S + Dead Space 299,99€ • PCGH Cyber Week • MindStar: ASRock RX 7900 XT 949€ • AMD CPU kaufen, SW Jedi Survivor gratis dazu • Philips LED TV 65" 120 Hz Ambilight 999€ • KF DDR4-3600 32GB 91,89€ [Werbung]
    •  /